Juni 2013 – Auswertung

Anfang Juni konnte ich zusammen mit Juliregen eine Woche Urlaub nehmen und in der alten Heimat ein kleines aber feines Trainingslager absolvieren. Man könnte auch sagen, dass ich meine Eltern besucht habe und normal nach Plan trainierte. Aber Trainingslager hört sich doch viel besser an ;-). Außerdem ist es Erholung pur, wenn man den Tag frei gestalten kann und dann auch noch Sonne satt bekommt :-).

Zurück in Thüringen wurden die Ausmaße des Hochwassers deutlich. Fast alle öffentlichen Schwimmmöglichkeiten sind geschlossen. Keine optimalen Bedingungen also. Aber es muss ja irgendwie gehen und so wurde öfter das Freibad im zwölf Kilometer entfernten Stadtroda besucht.

Nachteil dabei war einfach die Wassertemperatur. So konnte ich in Erfahrung bringen, dass ich nicht ohne Neo ins Wasser steigen sollte, wenn dieses nicht mindestens 22°C hat. Anderenfalls bin ich nach 30 min einfach nur noch am Zittern. Völlig unklar wie ich finde, aber ich kann nichts dagegen machen.

Ansonsten konnte ich alle geplanten Einheiten durchziehen. Zwar war das wie immer nicht ganz einfach, aber es läuft. Am schlimmsten bleibt mir eine Radeinheit (Intervalle am Berg) in Erinnerung. Losgefahren bei leichtem Regen, der dann in unbeschreiblichen Starkregen und Sturm überging. So wurde ich bei den letzten beiden der fünf Berganfahrten ordentlich auf die Probe gestellt. Pitschnass zu Hause angekommen, trocknete ich mich ab und zog mir für 60 min frische Laufsachen an, welche dann aber auch nicht lange trocken blieben. Was willst‘e machen, Plan ist Plan. Und solange die Bäume nicht umfallen wird das Training auch durchgezogen.

Beim Laufen mache ich auch endlich wieder Fortschritte. Ich nähere mich der 4 min/km Marke und mein Bein hielt den letzten intensiven Belastungen auch stand. Beim Trainingstriathlon in Erfurt am letzten Wochenende fehlten auch nur knapp zwei Sekunden pro Kilometer für die Wunschpace. Aber das schieben wir hier mal auf die Monstererhebungen ;-).

Jetzt folgt der Juli und mit ihm der Jahreshöhepunkt, meine erste olympische Distanz im Rahmen des Leipziger Triathlons. Ich bleibe optimistisch und peile weiterhin die 40 min für die 10 km auf der Laufstrecke an. Auf dem Rad habe ich mir für die 40 km vorgenommen so dicht wie möglich an die Stundengrenze heranzufahren. Inwieweit das möglich sein wird, kann ich aber wirklich schlecht vorhersagen, da ich in der Hinsicht einfach zu wenig Erfahrung mitbringe. Beim Schwimmen (1.500 m) steht natürlich das Überleben der Startphase ganz groß im Vordergrund ;-). Na, wir werden sehen.

Bis dahin.

T-3 Wochen.

Juni
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 143,07 km 695 HM 11:05:04
Rennrad: 18 720,49 km 4.880 HM 22:47:06
Rolle: 3 94,50 km 04:00:00
Schwimmen: 11 k. A. 09:04:42
Stabi: 2 01:00:00
Insgesamt: 47 958,06 km 5.575 HM 47:56:52
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27. Erfurt Triathlon – Sprintdistanz (Jedermann)

Aus dem Training heraus und als Ersatz für eine geplante Koppeleinheit wollte ich in diesem Jahr beim Erfurt Triathlon an den Start gehen. Es standen zwei Varianten auf den Plan: Sprint oder Jedermann. Laut Ausschreibung war der Sprint für Startpassinhaber gedacht. Nach kurzer Anfrage beim Veranstalter konnte man aber auch ohne Startpass beim Sprint starten. Einzige Unterschiede waren also, dass die Sprintathleten sechs Minuten vor den Jedermännern starteten und es auch eine eigene Wertung gab.

Im Vorfeld war klar, dass ich mich für den Sprint melden wollte. Leider verlief die Voranmeldung dort aber so schleppend, dass ich mich am letzten Tag der Frist doch für den Jedermann-Wettkampf entschied, da hier viel mehr Athleten gemeldet waren.

Am Wettkampfort angekommen zeigte sich das Wetter nicht unbedingt von der schönsten Seite. Viel Regen  und eine Wassertemperatur von 17°C laden nicht gerade zum gemütlichen Planschen ein. Aber egal, in Leipzig kann es auch regnen und man muss es sowieso nehmen, wie es kommt.

Die Startunterlagen, welche aus Chip und Startnummer bestanden, waren schnell abgeholt und so konnte ich in aller Ruhe das Rad einchecken. Anschließend ein kurzer Blick auf die Infotafel, um festzustellen, dass aus der Laufrunde um den See mit einem Anstieg nun eine Wendepunktstrecke mit zwei Anstiegen geworden war. Egal, ist ja nur Training.

Schwimmen

Nach der Erwärmung zwängte ich mich in den Neo und begab mich zum Schwimmstart, wo die Wettkampfeinweisung stattfinden sollte. Von der bekam ich allerdings nichts mit, da der Verantwortliche es nicht fertig gebracht hat ins Mikrofon zu sprechen.

Noch mit dem Rücken zur Schwimmstrecke - ahnungslos, dass es gleich knallt

Noch mit dem Rücken zur Schwimmstrecke (weiße Badekappe) – ahnungslos, dass es gleich knallt

Also kurz einschwimmen, rumblödeln mit anderen Startern und sich die Zeit vertreiben. Dann plötzlich der Startschuss. Wie? Jetzt schon? Ich war doch noch gar nicht bereit. Die Brille hatte ich zum Glück vom Einschwimmen noch auf, da ich mit Nasenklammer aber komisch rede, hatte ich diese noch in der Hand.

So ein Schwimmstart ist immer aufregend - erst recht wenn er so plötzlich kommt

So ein Schwimmstart ist immer aufregend – erst recht, wenn er so plötzlich kommt

Alles stürmte los. So ein Mist. Ich versuchte schnell die Klammer aufzusetzen und irgendwie eine Lücke nach Vorne zu finden. Die großen Schläge blieben glücklicherweise aus. Links von mir schwammen ca. drei Athleten, welche ich aber auf dem Weg zur ersten Boje (Dreieckskurs mit  insgesamt zwei Bojen) hinter mir lassen konnte. Ich schwamm im Zweierzug und wusste nicht, dass rechts neben mir keiner mehr war und stellte mich dementsprechend auf Feindkontakt an der ersten Boje ein. Dieser blieb aber aus und ich war verwirrt. Ohne zurückzublicken war ich fest davon überzeugt, dass da beim Start was falsch lief. Ich alleine ganz vorn? Das kann nicht sein.

Da es mir aber nicht auf eine Platzierung ankam, stellte ich mich auf einen Fehlstart ein und rechnete schon mit einer Disqualifizierung. Auf jeden Fall wollte ich aber das Rennen beenden, da mir ansonsten eine komplette Qualitätseinheit fehlen würde.

So schwamm ich also Richtung Ausstieg und kletterte zusammen mit den letzten der Sprintwelle aus dem Wasser.

Was mich am plötzlichen Start am meisten ärgerte, war, dass ich meine Uhr nicht gedrückt hatte. So ist in der Schwimmzeit ein Wechsel mit drin, welcher das Ergebnis natürlich total verfälscht.

Schwimmzeit inkl. Wechsel: 00:13:24 h
Platzierung Jedermann: 1. von 90
Theoretische Platzierung Sprint: 13. von 25
Theoretische Platzierung Gesamt: 13. von 114

T1

In der Wechselzone fand ich ohne Probleme mein Rad und schlüpfte wie gewohnt in Socken und Radschuhe. Ganz ehrlich könnte ich mir auch nicht vorstellen auf dem Untergrund 100-150 m barfuß zu laufen. Alleine auf dem kurzen Stück zum Rad (ca. 10 m) zog ich mir einen ein Zentimeter langen Schnitt am Zeigezeh zu. Diesen bemerkte ich allerdings erst zu Hause.

Ausziehen des Neos klappt schon ganz gut

Das Ausziehen des Neos klappt schon ganz gut

Rad

Auf dem Rad war die Vorgabe klar: Vollgas, ohne Abschuss. Durch die insgesamt zwei Anstiege und die damit verbundenen 245 HM war ans Rasen im ersten Moment aber nicht zu denken.

Es ging stetig den Berg (Hügel) hoch. Nach einer Kurve dann der wahre Anstieg. Kette links und kurz vorm Umfallen. Ich sammelte noch eine Sprinterin ein, welche sich im Wiegetritt ebenfalls bemühte auf Grund fehlender Geschwindigkeit nicht umzufallen [hier liegt die Verdeutlichung natürlich in der Übertreibung der Tatsachen ;-)].

Den größten Teil der Radstrecke war ich alleine unterwegs und versuchte irgendwie die verlorene Pace vom Anstieg wieder einzufahren. Ganz gelingt das natürlich nicht, aber versuchen kann man’s ja ;).

Zum Glück regnete es nicht. Trotzdem waren die Straßen nass und teilweise von extrem schlechter Qualität. Einmal übersah ich ein Schlagloch und litt förmlich mit meinem Rad mit.

Radzeit  ohne Wechsel: 00:36:35 h
Platzierung Jedermann: 1. von 90
Theoretische Platzierung Sprint: 1. von 25
Theoretische Platzierung Gesamt: 1. von 114

Trotz des Laktatfestivals am Donnerstag bei meinen Bergintervallen erreichte ich den schnellsten Radsplit. So langsam kristallisiert sich diese Disziplin als meine Stärke heraus.

T2

Zurück in der Wechselzone freute ich mich über einen Schnitt von knapp über 36 km/h und stieg in die Laufschuhe, welche in einer Tüte auf ihren Einsatz warteten. Zum ersten Mal wollte ich auch testen, ob ich während des Laufens ein Gel runterkriege und so nahm ich dieses auch noch mit.

Laufen

Ohne Konkurrenz ging ich also auf die Laufstrecke und traf nur ein paar Sprinter. Wie immer versuchte ich das Tempo hochzuhalten und stellte mich auf den Anstieg ein. Dieser Bestand aus zwei Abschnitten. Das erste  Stück auf befestigtem Untergrund lief sich ja noch recht gut. Das zweite Stück dann aber auf weicher Wiese war einfach nur grausam. Ich nahm Tempo raus und versuchte kontrolliert aufzusetzen. Auch beim Abstieg lief ich hier nicht volles Risiko. Die Gefahr umzuknicken war einfach zu hoch.

Auf einen Zielsprint als solchen verzichtete ich auch, da ich diesen beim Koppeln ja auch nicht mache. Außerdem war die Motivation nicht wirklich da, hier das letzte aus mir herauszuholen. Warum auch?!

Laufzeit inkl. Wechsel: 00:21:36 h
Platzierung Jedermann: 5. von 90
Theoretische Platzierung Sprint: 14. von 25
Theoretische Platzierung Gesamt: 18. von 114

Ziel

Im Ziel gab es dann keine Disqualifikation und somit musste ich wohl gewonnen haben. Zufrieden kann ich mit dem Sieg aber natürlich nicht sein, da insgesamt acht Teilnehmer aus der Sprintwertung schneller waren als ich. Irgendwie verstehe ich diese Einteilung nach Startpassinhaber und Leute ohne auch nicht. Bei den Frauen kam die Tagesschnellste beispielsweise aus dem Jedermann-Wettkampf. Das Ziel des Veranstalters war es den Jedermännern einen eigenen Wettkampf zu bieten. Hier bleibt aber offen, wer denn nun ein Jedermann ist. Bin ich ohne Verein und ohne Startpass nun per Definition ein Jedermann oder bin ich auf Grund meiner Leistung und dem damit verbundenen Trianingsaufwand kein Jedermann. Ich persönlich fand die Trennung schon ein wenig unglücklich. Zumal es für die wahren „Anfänger“ den sogenannten Wohlfühltriathlon (0,4/10/2,5) gab.

Gesamtzeit: 01:11:35 h
Platzierung Jedermann: 1. von 90
Theoretische Platzierung Sprint: 9 von 25
Theoretische Platzierung Gesamt: 9. von 114

Fazit

Eigentlich ein schöner Wettkampf, auch wenn die Radstrecke teilweise wirklich schlecht ist und die Laufstrecke auch Wünsche offen lässt. Was aber gar nicht ging, war der Start. Es ist doch nicht zu viel verlangt, dass jemand ein Mikrofon (welches ja vor Ort war) in die Hand nimmt und wenigstens kurz mal sagt, dass es jeden Moment losgeht. Mich hat das alles sehr verwirrt und ich bin wirklich froh, dass es für mich nur ein Wettkampf mit der Priorität C war.

Highlight waren, und das muss hier auch gesagt werden, die leckeren Cookies und Brownies, welche McDonalds Erfurt sponserte. Insgesamt waren die Zielverpflegung und Siegerehrung gut organisiert. Als Finishergeschenk gab es sogar ein kleines Handtuch vom Erfurt Triathlon.

Der 27. Erfurt Triathlon – Sprintdistanz (Jedermann) – in Zahlen (Ergebnisse):

Schwimmen
inkl. Wechsel
00:13:24 h für 750 m + Wechsel  ???
Rad: 00:36:35 h für 22,02 km 36,11 km/h
Wechsel: 00:01:24 h
Lauf 2: 00:20:12 h für 5.010 m 04:01,9 min/km
offizielle Gesamtzeit: 01:11:35 h
Gesamtplatzierung 1. von 90
AK-Platzierung 1. von 14

2. Sonnenwendschwimmen am Kulkwitzer See

Obwohl die Schwimmsituation in Jena im Winter nicht die beste war, habe ich es auch hauptsächlich durch die vielen Besuche im Hofwiesenbad in Gera geschafft einigermaßen schwimmen zu lernen. Leider fiel diese traumhafte Anlage dem letzten Hochwasser zum Opfer und musste nun auch vorübergehend geschlossen werden. So sind in Jena drei von vier Schwimmstätten auf Grund von Hochwasserschäden (Schleichersee), Baumängeln (GalaxSea) und umfangreichen Renovierungsarbeiten (Ostbad) geschlossen. Was bleibt ist die Schwimmhalle in Lobeda West, welche aber nur bedingt der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

In der näheren Umgebung bleibt da nur das Freibad in Stadtroda und die Roland-Mathes-Schwimmhalle in Erfurt (Mo geschlossen). Da Freibäder bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30°C auch das gemeine, nicht schwimmende Volk (nicht böse gemeint) anzieht, waren auch in Stadtroda die Bedingungen nicht wirklich optimal.

Ich will jetzt aber nicht weiter darauf rumreiten. Sicher gibt es Gegenden, in denen man noch schlechtere Bedingungen vorfindet. Wir machen einfach das beste daraus und eigentlich soll es ja auch um das Sonnenwendschwimmen gehen.

Es war Marcus, der uns mit einer Nachricht auf Twitter auf das 2. Sonnenwendschwimmen aufmerksam gemacht hatte. Es standen drei verschiedene Streckenlängen zur Verfügung (750 m / 1500 m und 3000 m). Da ich auf Grund der oben beschriebenen Bedingungen am Mittwoch die Schwimmeinheit leider ausfallen lassen musste und in dieser Größenordnung noch nie im Freiwasser unterwegs war, reisten wir nun also nach Leipzig an den Kulki.

Der Start sollte bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um Punkt 19:30 Uhr erfolgen. Wir waren pünktlich (naja eigentlich wie immer viel zu früh) gegen 18 Uhr am Ort des Geschehens. Kurz die 5 € Startgebühr gegen eine Badekappe und Startnummer auf dem Handrücken getauscht und schon war es immer noch ganz schön lange bis zum Start ;-).

Traumhaftes Wetter beim 2. Sonnenwendschwimmen am Kulkwitzer See

Traumhaftes Wetter beim 2. Sonnenwendschwimmen am Kulkwitzer See

Wie es immer so ist, verfliegt die Zeit dann aber doch und zusammen mit vielen anderen Athleten kletterten wir in unsere Neos (war nicht Pflicht – 20°C Wassertemperatur). Dabei war ich erstaunt, dass viele den Neo ohne besondere Technik anziehen. Teilweise war es auch recht lustig mit anzusehen und so verging die Zeit natürlich noch schneller.

Nun war es 19:15 Uhr. Zeit für die Erwärmung. Aber wie? Ich kreiste ein wenig mit den Armen und begab mich ins Wasser. Dort angekommen musste ich aber wieder zurück. Meine Nasenklammer ruhte sich noch im Beutel aus und musste wachgerüttelt werden.

Wieder zurück im Wasser flutete ich meinen Neo, verteilte das angenehm kühle Wasser und schwamm mich warm. Was man so Warmschwimmen nennen kann. Insgesamt waren es bei mir wahrscheinlich nicht mal 50 m. Noch zwei Minuten bis zum Start. Über die Position machte ich mir keine Gedanken. Ich befand mich irgendwo im Mittelfeld und hatte keine Ahnung, was mich erwartet.

Der Startschuss erfolgte und es ging los. Oder auch nicht. Überall waren Beine, Arme, Körper und Köpfe. Ich kannte das zwar von Triathlonstarts, hatte aber (warum auch immer) nicht damit gerechnet, dass es beim reinen Schwimmen auch so schlimm ist.

Auf zur letzten Runde

Auf zur letzten Runde

Glücklicherweise ist so ein See ja breit und so verteilten sich die Massen mit der Zeit, sodass ich frei schwimmen konnte und auf die erste von zwei Bojen zusteuerte. Insgesamt durfte ich vier Runden a 750 m schwimmen. Wobei die Strecke im Laufe des Rennens immer einsamer wurde.

Ich versuchte kontrolliert und möglichst ohne Umwege zu schwimmen. Zum Ende der dritten Runde merkte ich, dass die Kraft nun doch etwas nachlässt. Zum Glück galt es nur noch eine Runde zu schwimmen. Insgesamt konnte ich das doch relativ hohe Anfangstempo nicht halten und so ergaben sich für die einzelnen Runden folgende Zwischenzeiten:

 10:47 min 750 m 01:26,3 min/100 m
 10:57 min 750 m 01:27,6 min/100 m
 11:14 min 750 m 01:29,9 min/100 m
 11:27 min 750 m 01:31,6 min/100 m
 44:25 min 3000 m 01:28,8 min/100 m

Inwieweit die Strecke jetzt genau 750 m lang war, kann ich natürlich nicht sagen und auch schlecht nachvollziehen. Trotzdem bin ich mit der Schwimmzeit zufrieden. Ein Defizit ist klar die Kraftausdauer. Ich schwimme im Neo zwar deutlich schneller, verliere aber hinten raus auch deutlich mehr Zeit. Auch vom Empfinden her würde ich sagen, dass ich mit dem Neo mehr Druck aufbauen kann, die Kraft am Ende aber nicht mehr ausreicht, diesen Druck aufrecht zu erhalten. Da ich in diesem Jahr im Wettkampf aber auch nur 1500 m schwimmen will, bin ich mit der vorhandenen Schwimmform eigentlich zufrieden.

Beim Schwimmausstieg nach anstrengenden 3000 m Freiwasserschwimmen

Beim Schwimmausstieg nach anstrengenden 3000 m Freiwasserschwimmen

Nun hoffe ich, dass die Schäden im Hofwiesenbad schnell behoben werden können und ich wieder bei optimalen Bedingungen vergleichbare Trainingsergebnisse erzielen kann. Vom Gefühl her kann ich nämlich ganz schlecht abschätzen, ob ich mich in der letzten Zeit verbessern konnte.

Und zum Abschluss noch ein paar Zahlen (Ergbnisse):

offizielle Gesamtzeit: 00:44:25 h
Gesamtplatzierung: 9. von 49
AK-Platzierung: 2. von 5

27. Apoldaer Triathlon – Sprintdistanz

Nachdem ich den ersten A-Wettkampf der Saison mit dem Powertriathlon in Gera erfolgreich absolviert habe, steht auch schon der nächste WK dieser Kategorie in den Startlöchern. Gemeint ist natürlich meine erste Olympische Distanz im Rahmen des Leipziger Triathlons am 28.07.2013. Macht summa summarum elf Wochen Training zwischen beiden A-Wettkämpfen. Zieht man eine Woche Regeneration nach dem Triathlon in Gera ab, so bleiben noch genau zehn Wochen für die effektive Vorbereitung. Nach Friel also zwei Aufbauphasen – wobei die zweite anstatt vier nur aus drei Wochen besteht – zwei Wochen Höchstleistungsphase und dann auch schon die Wettkampfwoche.

Die ersten vier Wochen der Vorbereitung sind Geschichte und wer Friels Methodik kennt, der weiß, dass am Ende der Aufbauphasen immer ein Leistungstest ansteht. Dieser wurde dieses Mal nicht im Wohnzimmer auf der Rolle absolviert, sondern fand im Rahmen des 27. Apoldaer Triathlons statt.

Bereits im letzten Jahr waren Juliregen und ich vor Ort. Teilgenommen hatte ich damals aber nicht. Ich war einfach noch nicht infiziert vom Triathlonfieber – jetzt hingegen schon. Das Streckenangebot sah eine Volksdistanz (0,4/10/2,5) und eine Sprintdistanz (0,75/20/5) vor. Wir meldeten für die Sprintdistanz.

Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zum Powertriathlon in Gera (hier gab es neben der Sprintdistanz die Olympische als Hauptwettkampf) natürlich stärker besetzt und so freute ich mich auf den Start und die bevorstehenden Zweikämpfe.

Wie immer reisten wir sehr früh an, um uns einen Überblick zu verschaffen. Außerdem hatte ich so auch genügend Zeit mich über meine Startnummer zu wundern. Ich guckte nämlich nicht schlecht, als ich die Nummer 1 bekam. Warum? Weshalb? Wieso? Ich habe keine Ahnung. Vorjahressieger Lars Erik Fricke bekam die Nummer 4. Tauschen wollte er aber nicht ;-). Obwohl es nur eine Nummer ist, war es schon ein komisches Gefühl.

Schwimmen

Nachdem die Welleneinteilung und der Rad-Checkin erst sehr spät erfolgte, blieben Juliregen lediglich 45 min für Rad-Checkin, Umziehen, Erwärmung und Neoankleide. Ich hingegen konnte ihr zumindest bis zu ihrem Start noch helfend zur Seite stehen, da ich eine halbe Stunde nach den Frauen und der >M45 mit der zweiten Welle ins Becken gelassen wurde.

Geschwommen wurde im Apoldaer Freibad auf einer 50 m Bahn. Die Bahn konnte man sich aussuchen und da drei meine Lieblingszahl ist, fiel die Wahl nicht schwer. Wie immer erfolgte vor dem Start die Absprache mit den anderen Schwimmern. Die schnellsten meinten elf Minuten zu brauchen und so wollte ich das Feld eigentlich anführen. Eigentlich. Nach dem Startschuss wurde es dann wie erwartet sehr eng. Es war mehr so ein 50 m-Sprint bis hin zur ersten Wende. Dort konnte ich mich aber durchsetzen und so platzierte ich mich erst einmal an der Spitze des 10-köpfigen Feldes. Immer wieder und gerade nach den Wenden spürte ich die Hände von meinen Verfolgern an meinen Füßen. An ein kontrolliertes Vornewegschwimmen war also nicht zu denken. Nach ca. der Hälfte der Strecke konnte ich das Tempo vorne nicht mehr hoch genug halten und ließ zwei passieren. Ab dem Zeitpunkt wurde es dann auch richtig voll. Die Überrundungen begannen. Es gab Tritte und Schläge. Der reinste Kampf. Trotzdem behielt ich den Anschluss und musste im Schwimmschatten nicht das letzte aus mir herausholen.

Nach 10:49 min drückte ich meine Uhr ab und kletterte aus dem Wasser. Diese Zeit entspricht auf die Sekunde genau der Schwimmzeit beim Powertriathlon in Gera. Mit dem Unterschied, dass dort nur 700 m geschwommen werden mussten, dafür aber ohne Neo und mit weniger Gedrängel.

T1

Da es mein erster Triathlon war, in dem ich mit Neo schwamm, machte ich mir im Vorfeld schon Gedanken darüber, wie ich diesen am schnellsten ausbekomme. Die Zeitnahme erfolgte mit zwei Chips am Fußgelenk und so hatte ich ein bisschen Sorge mich damit zu verheddern. Trotzdem wollte ich nicht die Zeit opfern diese erst ab und dann wieder ran zu machen. Im Laufe des Schwimmens halbierte sich die Sorge, da ich mit dem Chip, welcher am rechten Fußgelenk befestigt war, in der Leine hängen blieb und dieser auf den Grund des Beckens sank. Komischerweise kam ich dann beim Wechsel mit dem linken Bein leichter aus dem Neo als mit dem rechten. Dann das übliche Prozedere: Socken, Radschuhe, Startnummernband, Helm und Brille. Alles im allem gab es aber keine Probleme und ich konnte nach 01:58 min auf die Verfolgung gehen.

Rad

Insgesamt müssen sieben Athleten aus meinem Wettkampf und acht Junioren, welche nicht in meiner Wertung waren und von denen fünf am Ende eine zwei Minuten Zeitstrafe bekamen, weil sie 100 m weniger schwammen als sie eigentlich sollten, vor mir gewesen sein.

Die Radstrecke ist eigentlich schnell erklärt. Erst 125 HM rauf dann ein Stückchen flach bis wellig mit Rückenwind bis wieder ein kleiner Anstieg kommt, auf dessen Spitze dann die Wende ist. Und das Ganze im Eiltempo (was man so Eiltempo nennt) und Gegenwind wieder zurück.

Im Detail dann aber doch nicht ganz so einfach, wie sich bei der Abfahrt herausstellte. Vor der Abfahrt kommt aber der Anstieg, welchen ich in gefühlter Schrittgeschwindigkeit in Angriff nahm. Vor mir konnte ich eine Gruppe von vier Mann ausmachen. Diese kreiselten in aller Seelenruhe und gaben sich somit gegenseitig immer wieder Windschatten. Nachdem ich auf gleicher Höhe war, äußerte ich kurz meinen Ärger über dieses unsportliche Verhalten und zog weiter. Jetzt musste ich ordentlich Druck machen. Gebe ich doch auch einen prima Windschatten ab. Also Kette rechts und ab dafür. Ich hörte wie einer zwei Gänge schaltete und wohl versuchte sich dranzuhängen. Ein kurzer Blick nach hinten und es war aber klar, dass keiner die Attacke mitgehen konnte.

Nach der Wende dann der Wind. Ich versuchte mich so klein wie möglich zu machen und das Tempo hochzuhalten. Bis es zur Abfahrt ging, sammelte ich noch zwei ein, welche sich aber im sicheren Abstand an mich hängten.

Extraschleife

Extraschleife

Dann das Missgeschick des Tages: Auf der Abfahrt galt es zwei Kreisverkehre, welche von Polizisten gesichert wurden, zu durchfahren. Leider fühlten sie sich nicht verpflichtet uns den Weg mitzuteilen. Bei Kreisverkehr Nummer eins kam die Antwort auf die Frage nach der Ausfahrt leider etwas zu spät und so fuhr ich eine kleine Extraschleife. Mein Verfolger fuhr gerade weiter, drehte dann aber auch um, weil er sich ebenfalls nicht sicher war. Als ich ihm dann wieder entgegen kam, war dieser sichtlich verärgert. Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, wie so etwas passieren kann. Es gab weder Markierungen auf der Straße noch Schilder, die die richtige Ausfahrt zeigten. Einfach nur schade.

Durch den Verfahrer verfehlte ich dann auch offiziell den 37er Radschnitt, was jetzt aber auch nicht soooo schlimm ist. Laut Ergebnisliste waren sechs Männer und einer aus der Juniorenwertung schneller als ich unterwegs. Damit kann ich leben :-).

T2

Zurück in der Wechselzone fand ich schnell meinen Platz und konnte nach nur 54 Sek auf die Laufstrecke.

Lauf

Da ein Triathlon immer in der Nähe vom Wasser stattfinden muss, bestand die Laufstrecke zu ca. 50 % aus hügeligen Wiesen. Die restlichen 50 % galt es auf Parkwegen zurückzulegen. Die ersten Meter berghoch musste ich wieder vorsichtig laufen, da die linke Wade drohte zu krampfen. Gleiches Spiel wie beim Duathlon also. Zum Glück beruhigte diese sich aber schnell und ich versuchte Druck zu machen. Nach der ersten von zwei Laufrunden feuerte mich Juliregen, welche bereits im Ziel war, an. So schaffte ich es an den vor mir Laufenden dranzubleiben. Am letzten Anstieg konnte ich nochmals das Tempo erhöhen und ging vorbei. Dann nur noch ein Stück bergab. Hier ging ich volles Risiko, um den Vorsprung zu vergrößern.  Am Ende war es aber auch ein Junior, welcher dann auch noch mit einer zwei Minuten Zeitstrafe vom Schwimmen belastet wurde. Egal. Ich hatte Spaß.

Insgesamt sind nur fünf (plus vier Junioren) schneller als ich gelaufen und so konnte ich am Ende mit dem sechsten Gesamtplatz doch recht zufrieden sein. Würden die Junioren mit in die Gesamtwertung einfließen wäre es Gesamtplatz neun geworden.

Siegerehrung - Sprintdistanz Apoldaer Triathlon 2013

Siegerehrung – Sprintdistanz Apoldaer Triathlon 2013

Fazit

Der Apoldaer Triathlon ist eigentlich eine feine Veranstaltung. Leider war die Organisation ein wenig überfordert. Ein im Vorfeld detaillierter Zeitplan wäre schon schön gewesen. So spart man sich wenigstens das ständige Nachgefrage, ob man denn das Rad schon einchecken kann und wann dann endlich die Welleneinteilung stattfindet. Was allerdings nicht geht, ist eine unzureichend markierte Radstrecke. Hier sollte im Hinblick auf’s nächste Jahr dringend was getan werden.

Alles in Allem aber eine Veranstaltung, die ich gerne wieder besuchen würde. Ein großes Lob auch an den Laufservice-Jena, welcher wieder für die Zeitnahme verantwortlich war und eine zeitnahe Siegerehrung ermöglichte.

Und wie üblich zum Abschluss der Wettkampf in Zahlen (Ergebnisse):

Schwimmen 10:49 min 750 m 01:26,5 min/100 m
Wechsel 1: 01:58 min
Rad: 31:33 min 18,77 km 36,86 km/h
Wechsel 2: 00:54 min
Laufen 19:48 min 4.830 m 04:06,0 min/km
offizielle Gesamtzeit: 01:04:02 h
Gesamtplatzierung: 6. von 50
AK-Platzierung: 1. von 6

Mai 2013 – Auswertung

Endlich konnte die Rolle etwas weiter weggestellt werden. Das Wetter war einigermaßen und so kam ich auch auf satte 16 Einheiten auf dem Rennrad an frischer Luft. Ein wahrer Segen bei dem langen Winter. Leider blieb es nicht immer trocken. Zum Ende des Mais wurde es sogar richtig nass. Aber das habt ihr sicher in den Nachrichten gehört. Und so musste das Drecksding doch wieder hervorgekramt werden ;).

Laufend geht es auch langsam wieder bergauf. Trotzdem muss ich extrem vorsichtig sein, um keine erneute Pause zu riskieren. Mehr als drei Mal in der Woche ist einfach noch nicht drin. Dafür konnte ich aber alle wichtigen Qualitätseinheiten absolvieren. Diese haben mir gezeigt, dass ich noch deutliche Defizite habe und so hoffe ich, dass meine Beine halten. Ziel für die 10 km bei der OD in Leipzig ist natürlich unter 40 min zu bleiben. Dies sollte bei einer weiterhin gut laufenden Vorbereitung auch machbar sein.

Bis dahin steht am Wochenende wieder eine Sprintdistanz auf dem Plan. Beim Apoldaer Triathlon wird sich dann zeigen, was die letzten Einheiten so gebracht haben.

Mai
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 111,67 km 620 HM 08:54:54
Rennrad: 16 566,24 km 4.205 HM 18:48:08
Rolle: 2 64,90 km 02:30:02
Schwimmen: 13 k. A. 11:03:22
Stabi: 1 00:30:00
Insgesamt: 45 742,81 km 4.825 HM 41:46:26

19. Powertriathlon Gera – Volksdistanz

PowertriathlonAm letzten Sonntag hatte das Warten endlich ein Ende. Mit dem Powertriathlon in Gera startete ich in die Triathlonsaison 2013. Es standen 700 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen auf dem Plan. Eine kurze Angelegenheit, bei der man sich kaum Fehler erlauben darf. Nachfolgend mein kleiner Bericht aufgegliedert nach den einzelnen Disziplinen.

Schwimmen

Der Start erfolgte 14:45 Uhr im 50 m Becken des wohl temperierten Hofwiesenbades (27°C). Für die 700 m plante ich ca. 11 Minuten ein. Nach kurzer Absprache durfte ich das neunköpfige Feld auf meiner Bahn anführen. Wie man in dem Video sehen kann (dritte Bahn von oben), schwamm ich zügig an, um Gedränge aus dem Weg zu gehen. Ich hoffte, dass ich niemanden überrunden musste. Leider war das nicht der Fall. Trotzdem kam ich gut durch und konnte mein Tempo schwimmen. Nach 10:49 min stoppte ich meine Uhr und kletterte aus dem Becken.

Wechsel 1

In der Wechselzone versuchte ich so schnell wie möglich in meine Socken und Radschuhe zu schlüpfen. Dann noch Helm auf, Startnummer um und ab auf die Radstrecke. Im Vorfeld hatte ich mir immer wieder Gedanken gemacht, ob ich mir nicht eventuell noch was über den Einteiler ziehe. Am Ende entschied ich mich dagegen und trotz der 12°C war es nur die ersten paar Meter etwas frisch auf dem Rad.

Rad

Angekommen am auf dem Asphalt aufgemaltem Balken startete ich mein Garmin und sprang aufs Rad. Nun galt es die insgesamt 4 Runden und 8 Wenden schnellstmöglich zu absolvieren. Die Strecke war durch die vor uns gestarteten Staffeln nicht leer und so hatte ich keine Ahnung, an welcher Position ich mich befand. Als dann aber noch vor der ersten Wende ein Motorrad vor mir auftauchte, welches bis zum Schluss auch nicht wieder verschwand, musste ich wohl der Führende gewesen sein. Na ja bei 72 Startern der ersten Welle, von denen die Hälfte Frauen und fast der gesamte Rest vereinslos war, sollte man die Leistung aber auch nicht überbewerten. Egal ich hatte freie Fahrt und das war schön. Nach exakt 30:55 min erreichte ich wieder den Balken.

Auf der Radstrecke mit dunklen Wolken. Zum Glück blieb es aber trocken.

Auf der Radstrecke mit dunklen Wolken. Zum Glück blieb es aber trocken.

Und am Ende war er doch schneller als ich ;).

Und am Ende war er doch schneller als ich ;-).

Wechsel 2

Dieser begann eigentlich schon auf dem Rad, da ich ca. 20 m vor dem aufgemalten Balken abstieg und es vorzog die Strecke in meinen Klickschuhen zu laufen. Grund waren Markierungslinien, welche ich fehlinterpretierte. In der Wechselzone angekommen suchte ich wie wild meinen Platz. Dadurch, dass sich die 2. Welle noch im Wasser vergnügte, war die Wechselzone voll mit Rädern. Zum Glück stand ich aber in der richtigen Reihe und fand dann auch meine Sachen. Also schnell das Rad einhängen und rein in die Laufschuhe.

Laufen

Anders als noch beim Duathlon krampften meine Waden nicht und ich konnte ohne Probleme auf die erste von drei Laufrunden gehen. Auch mein Magen machte mir keine Probleme. Trotzdem schaffte ich es nicht mein Tempo hoch zu halten. Immer wieder zeigte mir meine Polar eine Pace von um die 04:00 min/km. Ich wollte doch schneller! Aber es ging nicht. Gerade an den kleinen Erhebungen wurden die Beine schwer und ich musste kämpfen bergab wieder in Fahrt zu kommen. Meine Glasbeine hielten zwar und auch im Nachhinein habe ich keine Schmerzen, trotzdem fehlten mir wahrscheinlich ein paar Laufkilometer im Training. Ich hoffe, dass ich dieses Defizit bis zur Olympischen Distanz beim Leipziger Triathlon Ende Juli beheben kann. Ansonsten werden die 10 km sicher die Hölle.

Fazit

Insgesamt konnte ich meine Startwelle gewinnen. Wie gesagt, war das aber auch nicht all zu schwer, da die bekannten Namen alle in die zweite Welle einsortiert wurden. Sodass das Feld dort wesentlich stärker besetzt war. Gesamtsieger wurde wie im letzten Jahr David Hoffmann vom TSV 1880 Gera-Zwötzen e.V. in 01:02:22 h. Ansonsten war nur noch Franz Schöps vor mir und so durfte ich bei der Siegerehrung meinen ersten kleinen Tria-Pokal in Empfang nehmen.

Siegerehrung des Volkstriathlons. Der vierte Platz war nicht anwesend. Am Ende wurde er disqualifiziert. Hatte er doch einfach eine Laufrunde ausgelassen.

Siegerehrung des Volkstriathlons. Der vierte Platz war nicht anwesend. Am Ende wurde er disqualifiziert. Hatte er doch einfach eine Laufrunde ausgelassen.

Zum Abschluss noch ein großes Lob an die Organisation. Fast alles klappte reibungslos und Probleme wurden professionell behoben. Ich hatte beispielsweise meinen Startnummernaufkleber für den Helm zu Hause im Startnummernbeutel vergessen. Kein Problem. Man bastelte mir einen formschönen Ersatz.

Und wie üblich zum Abschluss der Wettkampf in Zahlen (Ergebnisse):

Schwimmen 10:49 min 700 m 01:32,7 min/100 m
Wechsel 1: 02:30 min
Rad: 30:55 min 19,64 km 38,12 km/h
Wechsel 2: 01:09 min
Laufen 20:18 min 5.080 m 03:59,8 min/km
offizielle Gesamtzeit: 01:05:41 h
Gesamtplatzierung: 3. von 86
AK-Platzierung: 1. von 17

April 2013 – Auswertung

Endlich kam die Sonne und so konnte ich am 14. April meine erste Ausfahrt außerhalb des Wohnzimmers absolvieren. Zeit wurde es aber auch, schließlich stand genau zwei Wochen später der Duathlon in Jena auf dem Programm.

Auch wenn ich einige intensive Laufeinheiten ausfallen lassen musste, war der April alles in allem ein guter Trainingsmonat. Gerade im Schwimmen konnte ich wieder einen ordentlichen Satz nach vorne machen und so verbesserte ich meine Zeit beim 1.000 m Schwimmtest im Geraer Hofwiesenbad auf 15:29 min (vgl. 02.12.2012: 17:40 min). Hätte vor einem halben Jahr niemals dran geglaubt, dass ich das überhaupt jemals schwimmen kann. Zum Glück musste ich Ende des letzten Jahres bei der Anmeldung zum Geraer Powertriathlon (Sprintdistanz) keine Schwimmzeit angeben. Ich hätte ja sowas von daneben gelegen.

Der Powertriathlon wird im Mai dann auch das Highlight des Frühjahres werden. In der zweiten Saisonhälfte warten aber auch noch einige Höhepunkte. Dazu dann aber später mehr.

April
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 11 96,43 km 305 HM 07:27:09
Rennrad: 9 259,08 km 1.460 HM 08:45:01
Rolle: 12 247,60 km 09:45:01
Schwimmen: 10 k. A. 09:40:21
Stabi: 3 01:30:00
Insgesamt: 45 603,11 km 1.765 HM 37:07:32