14. Oberelbe Marathon 2011

Nach dem ich beim 23. Jenaer Duathlon mit meiner Laufleistung und insbesondere mit meiner Radleistung zufrieden war, ging es am letzten Wochenende nach Dresden zum 14. Oberelbe-Marathon.

Im Prinzip ist unsere kleine Laufgemeinschaft seit 2008 immer mit dabei, nur schafften wir es bislang noch nicht alle an den Start zu gehen. 2011 sollte sich das ändern. Da ich nun auch in der Lage bin 10 km am Stück zu laufen, ohne danach gleich wieder einen Arzt konsultieren zu müssen, entschloss ich mich den Rahmen der Veranstaltung für einen kleinen Tempotestlauf über 10 km zu nutzen. Juliregen wollte ihre Form ebenfalls beim 10 km Lauf testen und Nagetier ging für eine neue Bestzeit an den Marathonstart.
Trotzdem es in diesem Jahr bereits mein vierter Testlauf im Rahmen einer Laufveranstaltung war, muss ich im Nachhinein zugeben, dass sich die kleinen Veranstaltungen für solche Tests besser eignen. Warum dem so ist? Dazu später mehr.

Leider konnte ich erst Samstag Abend nach Dresden reisen und verpasste somit die gern besuchte Marathonmesse und das hochgelobte Symphosium von Thomas Dold, welcher auf der 10 km-Distanz einen neuen Weltrekord im Rückwärtslaufen aufstellen wollte und das mit einer sagenhaften Zeit von 00:40:58 h auch geschafft hat.

Am Renntag klingelte der Wecker bereits 06:00 Uhr. Leider schlief ich die Nacht nicht besonders gut und war auch von meiner Radeinheit am Freitag noch etwas müde. Aber ich wollte ja auch keine neue PB laufen und deswegen war mein Befinden eher nebensächlich. Es war sogar ein wenig von Vorteil. So laufe ich wenigstens nicht zu schnell, dachte ich. Aber es kam schlussendlich doch ein wenig anders. Mein Trainingsplan legte ein Tempo von 04:45 bis 05:00 min/km fest. Da ich nach dem Duathlon keine Probleme verspürte, brannte sich aber über die Woche immer wieder die 04:45 min/km ein. Und damit meint mein Unterbewusstsein immer: Minimum!!!

Thomas Dold startete, um seinen Weltrekordversuch nicht zu gefährden, 15 min vor uns und so beobachtete ich ihn ein kleines Stück und bewunderte seine Leistung. Zurück im Startbereich hielt ich nach Juliregen Ausschau. Konnte sie aber in dem Getümmel nicht wieder finden. Nach zehn Minuten vergeblicher Suche entschied ich mich die letzten zwei Minuten vor dem Start zwischen den anderen Läufern auf den Startschuss zu warten. Ich sortierte mich ins zweite Drittel ein und fieberte den Start entgegen. Der Countdown und dann ging es endlich los. Die Massen setzten sich so langsam aber sicher in Bewegung. Zu langsam. Ich stand zu weit hinten und so brauchte ich mehr als 1,2 Kilometer, um freie Sicht nach vorne zu bekommen und ein konstantes Tempo laufen zu können. Der Weg war am Anfang so schmal, dass mir teilweise nichts anderes übrig blieb, als mit einer Pace von 06:00 min/km hinterer zu joggen. So „verbummelte“ ich den ersten Kilometer mit einer Zeit von 05:04 min/km. Nicht weiter schlimm da es ja nur ein Testlauf war. Aber doch schade wie sich später noch herausstellen sollte. Die weiteren Kilometer vergingen wie im Flug mit Zeiten zwischen 04:36 min/km und 04:43 min/km.

Ab Kilometer 7,5 erblickte ich Juliregen. Sie war ca. 30 bis 40 Sekunden vor mir. Also in etwa die Zeit die ich beim Start verlor. Schade. Trotzdem ich schon schneller lief als ich sollte, kam ich nicht näher.

Letzte Kurve vorm Stadion: Ein Jungspunt meinte mich dann doch noch überholen zu müssen. Sicher hatten die Trommler in ihm ungeahnte Kräfte frei gesetzt oder er schöpfte sein Potenzial auf der Strecke einfach nicht aus, wer weiß das schon. Auf alle Fälle wollte ich ihn nicht einfach so davon kommen lassen und so beschleunigte ich ebenfalls. Auf der Geraden lief ich neben ihm und rief : „Los zieh!“ Das tat er dann auch. Ich hingegen lief mich nach dieser doch fast dummen Aktion aus und versuchte Juliregen (ich hatte sie nun doch eingeholt) auf den letzten Metern zu motivieren. Anders als der Jungspund lief sie aber das ganze Rennen am Limit und so war sie bereits im Endspurt. Kurz hinter ihr überquerte ich die Ziellinie.

Bis auf die dumme Aktion am Ende lief ich ein kontrolliertes Rennen. Die tolle Atmosphäre im Stadion war einfach stärker als die Vernunft. Zum Glück kann ich aber zwei Tage nach dem Test sagen, dass diese Sprinteinlage keine Folgen hatte. Meinen Beinen geht es trotz der doch hohen Belastung gut.

Im Zielbereich gratulierte ich Thomas Dold zu seinem Erfolg und nutzte die Gelegenheit für ein kleines Andenken. Das ist aber auch ein Netter :-).

Im Zielbereich gratulierte ich Thomas Dold zu seinem Erfolg und nutzte die Gelegenheit für ein kleines Andenken. Das ist aber auch ein Netter :-).

Nächstes Wochenende ist dann wieder die Möglichkeit gegeben an einem Duathlon in Weimar teilzunehmen. Hier siegt aber dann doch die Vernunft und ich werde dort nicht an den Start gehen. Man muss es ja auch nicht überteiben, nur weil es jetzt mal ganz gut läuft.

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3. Osterlauf in Güstrow

Das Osterwochenende bietet sich mit den vier freien Tagen förmlich dazu an, einen Kurzurlaub zu machen. So besuchte ich zusammen mit Juliregen die Liebsten im Norden. Es ist auch mal wieder schön neben Studium und Arbeit auf andere Gedanken zu kommen und in der alten Heimat zu trainieren. Leider war der Transport der Rennräder nicht möglich und so mussten kurz vor der Abreise am Freitag noch ein paar Kilometer zurückgelegt werden.

Wir konnten das flache Land nicht nutzen, um eine schnelle Radrunde zu drehen, aber trotzdem war sportlich gesehen einiges los. Juliregens Trainingsplan sah für dieses Wochenende einen Testlauf über zehn Kilometer vor und da in Güstrow zum 3. Osterlauf gerufen wurde, waren wir selbstverständlich mit von der Partie. Geplant war das natürlich schon länger. Schließlich ist gute Vorbereitung alles. Nur leider kommt es meistens anders als man denkt.

Mit freundlichen Dank an: http://www.sprintefix.de

Der Osterlauf war in den letzten zwei Jahren ein Riesenevent. Nur dieses Jahr lief einiges schief und so konnten wir Läufer von Glück reden, dass sich noch ein Veranstalter gefunden hat, mit dessen Hilfe es überhaupt möglich war, diesen Lauf am Leben zu erhalten. Leider wurden aus organisatorischen Gründen die Strecken gekürzt. Statt zehn Kilometer standen acht und statt der fünf nur vier Kilometer zur Auswahl. Zur Vorbereitung auf den Duathlon am kommenden Wochenende wollte ich über die fünf Kilometer die Pace von 04:45 min/km trainieren. Da vier Kilometer aber einer zu wenig ist, lief ich mehr und dafür  fünf Sekunden langsamer pro Kilometer.

Kurz zusammengefasst war es ein ruhiger Lauf im 83er Pulsbereich. Einen Blumentopf gewinnt man mit der Taktik natürlich nicht. Trotzdem freue ich mich, dass ich endlich wieder an Wettkämpfen teilnehmen kann und in der Lage bin ein solches Tempo zu laufen. Juliregen machte es mir zum Glück nicht gleich. Ihre Taktik hieß: Alles was geht. Ihren Bericht könnt ihr hier lesen.

Mit am schönsten an einem Wettkampf ist der Regenerationslauf am nächsten Tag. Beim Nagetier stand ebenfalls ein Regenerativer auf dem Plan. Zusätzlich konnte ich einen Abstinenten davon überzeugen, für sechs Kilometer die Laufschuhe zu schnüren. So trafen wir uns zu viert (Wahnsinn, dass das mal geklappt hat) in den Eichen und liefen gemeinsam am See. Auf Grund der Trainingsfortschritte von Juliregen und Nagetier hatten die beiden am Treffpunkt bereits einige Kilometer hinter sich und auch als ich auf meiner Uhr die Stopptaste betätigte, liefen sie noch. Aber schön wars trotzdem :-).

Auf zur nächsten Etappe

Die Überschrift könnte auch heißen „Der letzte 40er“. Aber wo bleibt denn da die Abwechslung? Stattdessen schaue ich nach vorne und zweifel so langsam mein Trainingskonzept an. Nicht für die Vergangenheit. Schließlich lief bis jetzt ja alles super. Kurz zusammengefasst bin ich nun bei acht Kilometern angelangt, die ich in einem Tempo von 05:04 min/km laufen kann. Zumindest war das gestern so. Soweit so gut. Aber soll ich so weiter machen? Soll ich nun, wie ich es die letzten Wochen immer getan habe, für die nächsten drei Wochen meine Umfänge pro Lauf um fünf Minuten auf 45 Minuten steigern? Der Ein oder Andere mag jetzt sagen: Klar warum nicht lief doch schließlich alles super. Und auch ich könnte es mir weiterhin so vorstellen. Aber auf der anderen Seite stellt sich die gleiche Frage wie am Anfang des Artikels: „Wo bleibt denn da die Abwechslung?“ Des Weiteren bin ich nun in der Lage ein Tempo um die 05:00 min/km zu laufen und möchte dieses auch weiter steigern. Ich denke, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der ich wieder anfange verschiedene Trainingseinheiten zu absolvieren. Schließlich ist auch der Puls mittlerweile in einem Bereich in dem mehr Platz für Variabilität ist. Soll heißen: Meine Einheiten werden in Zukunft nicht mehr vom Tempo bestimmt. Dem Puls wird nun mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Nun können sie also wieder kommen die laDLs, ruDLs und meinetwegen auch ein Fahrtenspiel. Nur mit den züDLs und den Intervallen werde ich mich noch etwas zurück halten. Wie ich das Ganze genau umsetze weiß ich zwar noch nicht, aber meine bessere Hälfte wird mir da sicher behilflich sein.

Bei den zwei Trainingseinheiten in der Woche soll es dennoch erst einmal bleiben. Schließlich will ich die anderen Trainingstage auch nutzen, um mit dem Rennrad die Berge Hügel zu besteigen. Höhenmeter sammeln ist hier rund um Jena zwar prinzipiell möglich, aber so richtig vergleichbar mit den südlichen Regionen in Deutschland ist das nicht. Heute konnte ich mir immerhin 770 HM auf der Habenseite gutschreiben. Bei Temperaturen um die 15°C macht es auch wieder Spaß sich nicht stundenlang anziehen zu müssen und zu hoffen, dass es nicht zu kalt wird. Nein heute fuhr ich kurz. Zumindest unten rum. Vielleicht reicht nächste Woche auch oben rum eine Bekleidungsschicht. Laufend ist es dank Klara auf alle Fälle schon jetzt möglich.

Eine typische Woche

Seit mittlerweile acht Wochen trainiere ich nach einem wirklich sehr einfach gestrickten Plan. So schnüre ich immer dienstags und samstags meine Laufschuhe. Mittwochs, freitags und sonntags werden diese dann durch ein schnelleres Sportgerät eingetauscht. Auch wenn ich dabei die meiste Zeit auf der Stelle pedaliere und von Geschwindigkeit nichts zu spüren ist. Die Laufintensität steigerte ich in der letzten Woche auf zwei mal 40 Minuten. Für die nächsten zwei Wochen bleibt das auch so. Nur an der Geschwindigkeitsschraube werde ich ein wenig drehen. Geplant ist ein Tempo von 05:20 bis 05:15 min/km. Anders als beim Laufen kann ich mich nur auf dem Rad richtig auspowern. Das geschieht dann je nach Gefühl ;).

Da die Radeinheiten aber hauptsächlich für die Grundlagenausdauer gedacht sind, verbringe ich bis zu fünfeinhalb Stunden auf dem Bock. Aufgeteilt in zwei Einheiten zu je eineinhalb Stunden und einer zweieinhalb stündigen am Sonntag. Dabei versuche ich dann mindestens einmal die Woche den Puls etwas höher zu treiben. Wie gesagt je nach Gefühl. Außerdem gestaltet sich das auf der Rolle doch relativ schwierig, weil ich nach 50 Minuten einfach nur noch am Tropfen bin. So freue ich mich um so mehr, wenn die Sonne scheint und das Thermometer an der 10°C-Marke kratzt. Bis jetzt konnte ich allerdings nur zwei Einheiten auf die Straße verlegen. Ich denke aber, dass der März da etwas mehr zu bieten hat.

Ein Highlight dem ich schon seit Wochen entgegen fiebere ist die Anmeldung zur 26. Horizontale – Rund um Jena. Ab Morgen soll sie nämlich wieder geöffnet sein. Und die Plätze sind begrenzt.

Der letzte 35er

Und was für einer?! Gemeint sind hier natürlich Minuten und nicht Kilometer. Nein, Kilometer waren es nur 6,5. Aber damit bin ich mehr  als zufrieden. Nach 237 Tagen war das mein längster Lauf. Betrachtet man die Distanz. Damals waren es 6,9 Kilometer in einer Zeit von 45 Minuten (Pace: 06:27 min/km und Puls: 75 %). Im Vergleich zu gestern, als ich mit einer Pace von 05:23 min/km unterwegs war und mein Herz nur zu 73 % ausgelastet war, ist das doch schon eine Steigerung die sich sehen lassen kann.

Das Radtraining, insbesondere das im Winter auf der Rolle, scheint zu wirken. Trotzdem will ich weiter nur langsam meine Laufumfänge und Geschwindigkeiten steigern. Es tut mir gut die anspruchsvollen Einheiten auf dem Rad zu absolvieren und meinem Körper dann beim Laufen etwas Ruhe zu gönnen. So ist es auch am 1. Mai 2011 geplant. An diesem Tag findet der 23. Jenaer Duathlon statt. Teilnehmen würde ich als Jedermann, das heißt: 5 km laufen/ 20 km Rad / 2,5 km laufen. Wie gesagt will ich beim Laufen mein Tempo drosseln, um dann auch zu sehen, was auf dem Rad bei so einer kurzen Distanz möglich ist. Bis dahin vergehen noch zehn Wochen, in denen viel passieren kann. Aber wir gehen jetzt mal vom Positiven aus.

Alles nur Kopfsache?

Im letzten Post berichtete ich noch vom schmerzfreien Laufen. Umso mehr hörte ich am Dienstag, als ich mein 35 Minuten Runde drehte, in mich hinein. „Oh da war was.“ >Es zwickte an der bekannten Stelle.< „Hm… Oder etwa nicht?“ Ich war angespannt und lief besonders vorsichtig. Aber wie macht man das? In meinem Fall Tempo drosseln und weiter horchen, was der Körper so berichtet. Zum Glück blieb er still und so beendete ich meinen Lauf mit einem Durchschnittspuls von 75 % und einerPace von 05:50 min/km. Der Puls war fürs langsame Tempo recht hoch. Aber ich war auch angespannt ;).

Am Mittwoch standen 1,5 h auf der Rolle auf dem Plan. Irgendwie konnte ich mich nicht richtig motivieren. In meinen Beinen steckten noch die für mich recht anspruchsvollen 63 Kilometer an der frischen Luft und so beschloss ich nach Absprache mit meiner besseren Hälfte, dass ich nur eine Stunde mit geringer Intensität rolle. Dass diese Entscheidung richtig war, merkte ich am Freitag, als es wieder hieß: 1,5 h Rollentraining. Jippie Yeah. Es war locker und ich hatte Spaß.

Heute sollte es nun wieder raus gehen. Erneut 35 min im langsamen Dauerlauf. Das Thermometer zeigte 2°C. Grund genug für Jacke und Handschuhe. Und es lief. Nicht besonders schnell (05:38 min/km), aber zumindest ohne Anspannung und ohne irgendwelches Zwicken und Zwacken. Ich weiß nicht, ob es das Dehnen und Massieren der Waden ist, oder sich das Gezwicke und Gezwacke nur im Kopf abspielt. Trotzdem bleibe ich vorsichtig und steigere meine Laufumfänge nur sehr langsam.

Was bisher geschah und noch kommen wird

Mein letzter Beitrag ist nun schon eine ganze Weile her. Es gab viele Gründe dafür, dass ich meine treuen Leser in der letzten Zeit so vernachlässigt habe. Ein Grund ist, dass ich mich mit dem Schreiben selber nicht unter Druck setze. Es ist ein Hobby, welches mir neben vielen anderen Sachen Freude bereiten soll. Und so ist es möglich, dass mein letzter Bericht zwei Monate her ist.

Mein Leben war in den zwei Monaten aber nicht etwa langweilig. Nein ganz im Gegenteil. Es war aufregend und ich erlebte eine Menge. Zum Einen war da mein erster Besuch auf La Palma. Dort wurde mir die Isla Bonita von ihrer schönsten Seite gezeigt. Selbstverständlich zu Fuß. Das Wandern passte perfekt in meinen Trainingsplan, um meine Grundlagenausdauer über den Winter zu verbessern. Es ist auch einfach viel Abwechslungsreicher als im Wohnzimmer auf der Rolle ;). Zum Anderen konnte ich -zurück im kälteren Deutschland- meine Laufumfänge auf 70 min (November: 40 – 50 min) die Woche steigern. Ohne Schmerzen. Abgesehen von Wunden die mit dem Laufen nichts zu tun haben. Aber das ist eine andere Sache ;). Auch auf der Rolle war ich fleißig und so verbrachte ich im Januar 20:30:00 Stunden auf ihr.

Ich bin kein Mensch der sich am Silvesterabend hinsetzt und seine guten Vorsätze aufschreibt. Aber im Laufe des neuen Jahres habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht. Aus der Erfahrung heraus versuche ich sie aber klein zu halten und so plane ich für die Saison 2011 keine besonderen Wettkämpfe. Ein Highlight wird aber mit Sicherheit wieder die Horizontale rund um Jena am 27. und 28.05.2011 sein. Laufend stehen bis jetzt keine großen Wettkämpfe an. Allein aus dem Grund, weil ich meine Umfänge sehr langsam steigere, um vor allem gesund durch die Saison zu kommen. Mein Rad wird mir bei dem Vorhaben sicher hilfreich zur Seite stehen und als Belohnung, ist die Teilnahme an einer RTF beim Spreewald Marathon geplant.

Damit ich mich auf die RTF bestens vorbereiten kann, muss die Sonne noch etwas höher steigen. Die Fahrten an der frischen Luft sind nämlich kaum mit den Fahrten auf der Rolle zu vergleichen. Das stellte ich gestern auf meiner ersten Ausfahrt wieder einmal fest. Hilflos war ich Wind und Wetter ausgeliefert und musste dann auch noch auf Schlaglöcher und andere Verkehrsteilnehmer achten ;). Da ist es auf der Rolle doch bequemer?! Trotzdem gibt es für mich kaum etwas Schöneres als dem Sonnenuntergang entgegen zu fahren und den Gedanken freien Lauf zu lassen.