Juli 2013 – Auswertung

Der Juli ist zu Ende und mit ihm auch meine erste Triathlonsaison. Ich habe viel trainiert und auch eine ganze Menge gelernt. Der Abschluss in Leipzig war wirklich gelungen, auch wenn ich mit der Laufleistung nicht zufrieden bin.

Nach der erfolgreichen Regeneration bin ich nun bereit mich neuen Aufgaben zu stellen. Mir schwebt da auch schon was im Kopf herum. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es beim Herumschweben bleibt. Auf alle Fälle darf wieder trainiert werden. Bis dahin drückt mir die Daumen, dass mein Bein hält.

Juli
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 116,75 km 465 HM 08:59:01
Rennrad: 18 580,35 km 3.000 HM 17:58:57
Rolle:
Schwimmen: 8 k. A. 06:37:26
Stabi:
Insgesamt: 39 697,10 km 3.465 HM 33:35:24

Juni 2013 – Auswertung

Anfang Juni konnte ich zusammen mit Juliregen eine Woche Urlaub nehmen und in der alten Heimat ein kleines aber feines Trainingslager absolvieren. Man könnte auch sagen, dass ich meine Eltern besucht habe und normal nach Plan trainierte. Aber Trainingslager hört sich doch viel besser an ;-). Außerdem ist es Erholung pur, wenn man den Tag frei gestalten kann und dann auch noch Sonne satt bekommt :-).

Zurück in Thüringen wurden die Ausmaße des Hochwassers deutlich. Fast alle öffentlichen Schwimmmöglichkeiten sind geschlossen. Keine optimalen Bedingungen also. Aber es muss ja irgendwie gehen und so wurde öfter das Freibad im zwölf Kilometer entfernten Stadtroda besucht.

Nachteil dabei war einfach die Wassertemperatur. So konnte ich in Erfahrung bringen, dass ich nicht ohne Neo ins Wasser steigen sollte, wenn dieses nicht mindestens 22°C hat. Anderenfalls bin ich nach 30 min einfach nur noch am Zittern. Völlig unklar wie ich finde, aber ich kann nichts dagegen machen.

Ansonsten konnte ich alle geplanten Einheiten durchziehen. Zwar war das wie immer nicht ganz einfach, aber es läuft. Am schlimmsten bleibt mir eine Radeinheit (Intervalle am Berg) in Erinnerung. Losgefahren bei leichtem Regen, der dann in unbeschreiblichen Starkregen und Sturm überging. So wurde ich bei den letzten beiden der fünf Berganfahrten ordentlich auf die Probe gestellt. Pitschnass zu Hause angekommen, trocknete ich mich ab und zog mir für 60 min frische Laufsachen an, welche dann aber auch nicht lange trocken blieben. Was willst‘e machen, Plan ist Plan. Und solange die Bäume nicht umfallen wird das Training auch durchgezogen.

Beim Laufen mache ich auch endlich wieder Fortschritte. Ich nähere mich der 4 min/km Marke und mein Bein hielt den letzten intensiven Belastungen auch stand. Beim Trainingstriathlon in Erfurt am letzten Wochenende fehlten auch nur knapp zwei Sekunden pro Kilometer für die Wunschpace. Aber das schieben wir hier mal auf die Monstererhebungen ;-).

Jetzt folgt der Juli und mit ihm der Jahreshöhepunkt, meine erste olympische Distanz im Rahmen des Leipziger Triathlons. Ich bleibe optimistisch und peile weiterhin die 40 min für die 10 km auf der Laufstrecke an. Auf dem Rad habe ich mir für die 40 km vorgenommen so dicht wie möglich an die Stundengrenze heranzufahren. Inwieweit das möglich sein wird, kann ich aber wirklich schlecht vorhersagen, da ich in der Hinsicht einfach zu wenig Erfahrung mitbringe. Beim Schwimmen (1.500 m) steht natürlich das Überleben der Startphase ganz groß im Vordergrund ;-). Na, wir werden sehen.

Bis dahin.

T-3 Wochen.

Juni
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 143,07 km 695 HM 11:05:04
Rennrad: 18 720,49 km 4.880 HM 22:47:06
Rolle: 3 94,50 km 04:00:00
Schwimmen: 11 k. A. 09:04:42
Stabi: 2 01:00:00
Insgesamt: 47 958,06 km 5.575 HM 47:56:52

Mai 2013 – Auswertung

Endlich konnte die Rolle etwas weiter weggestellt werden. Das Wetter war einigermaßen und so kam ich auch auf satte 16 Einheiten auf dem Rennrad an frischer Luft. Ein wahrer Segen bei dem langen Winter. Leider blieb es nicht immer trocken. Zum Ende des Mais wurde es sogar richtig nass. Aber das habt ihr sicher in den Nachrichten gehört. Und so musste das Drecksding doch wieder hervorgekramt werden ;).

Laufend geht es auch langsam wieder bergauf. Trotzdem muss ich extrem vorsichtig sein, um keine erneute Pause zu riskieren. Mehr als drei Mal in der Woche ist einfach noch nicht drin. Dafür konnte ich aber alle wichtigen Qualitätseinheiten absolvieren. Diese haben mir gezeigt, dass ich noch deutliche Defizite habe und so hoffe ich, dass meine Beine halten. Ziel für die 10 km bei der OD in Leipzig ist natürlich unter 40 min zu bleiben. Dies sollte bei einer weiterhin gut laufenden Vorbereitung auch machbar sein.

Bis dahin steht am Wochenende wieder eine Sprintdistanz auf dem Plan. Beim Apoldaer Triathlon wird sich dann zeigen, was die letzten Einheiten so gebracht haben.

Mai
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 111,67 km 620 HM 08:54:54
Rennrad: 16 566,24 km 4.205 HM 18:48:08
Rolle: 2 64,90 km 02:30:02
Schwimmen: 13 k. A. 11:03:22
Stabi: 1 00:30:00
Insgesamt: 45 742,81 km 4.825 HM 41:46:26

April 2013 – Auswertung

Endlich kam die Sonne und so konnte ich am 14. April meine erste Ausfahrt außerhalb des Wohnzimmers absolvieren. Zeit wurde es aber auch, schließlich stand genau zwei Wochen später der Duathlon in Jena auf dem Programm.

Auch wenn ich einige intensive Laufeinheiten ausfallen lassen musste, war der April alles in allem ein guter Trainingsmonat. Gerade im Schwimmen konnte ich wieder einen ordentlichen Satz nach vorne machen und so verbesserte ich meine Zeit beim 1.000 m Schwimmtest im Geraer Hofwiesenbad auf 15:29 min (vgl. 02.12.2012: 17:40 min). Hätte vor einem halben Jahr niemals dran geglaubt, dass ich das überhaupt jemals schwimmen kann. Zum Glück musste ich Ende des letzten Jahres bei der Anmeldung zum Geraer Powertriathlon (Sprintdistanz) keine Schwimmzeit angeben. Ich hätte ja sowas von daneben gelegen.

Der Powertriathlon wird im Mai dann auch das Highlight des Frühjahres werden. In der zweiten Saisonhälfte warten aber auch noch einige Höhepunkte. Dazu dann aber später mehr.

April
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 11 96,43 km 305 HM 07:27:09
Rennrad: 9 259,08 km 1.460 HM 08:45:01
Rolle: 12 247,60 km 09:45:01
Schwimmen: 10 k. A. 09:40:21
Stabi: 3 01:30:00
Insgesamt: 45 603,11 km 1.765 HM 37:07:32

März 2013 – Auswertung

Der März begann wie geplant und endete mit einer Reduzierung der Laufumfänge und -intensitäten. Grund dafür waren mal wieder meine Glasbeine – bzw. eins davon. Wer mich und meine Geschichte schon ein wenig länger verfolgt, weiß, dass ich damit eine Reizung bis hin zur Entzündung der Knochenhaut an der Schienbeininnenseite meine. Zum Glück ist es bei weitem nicht so schlimm wie früher, trotzdem bin ich vorsichtiger geworden und laufe nicht mehr mit Brechstange. So kam es dann auch, dass ich den geplanten  Wettkampf am Ende des Monats ausfallen lassen musste, um größeren Schaden abzuwenden.

Sieht man mal von dem Wochenende ab, an dem ich Schmerzmittel nahm und daher keine intensiven Einheiten absolvieren konnte, brachte ich alle Einheiten irgendwie unter. Naja abgesehen vom Stabitraining. Trotzdem sind die vier Stabieinheiten vier mehr als im letzten Jahr ;-).

März
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 140,65 km 705 HM 11:20:03
Rennrad: km HM
Rolle: 20 495,32 km 19:30:08
Schwimmen: 11 k. A. 09:38:12
Stabi: 4 02:00:00
Insgesamt: 48 635,97 km 705 HM 42:28:23

Februar 2013 – Auswertung

Vergleicht man die Umfänge des Februars mit denen des Vormonats, fällt deutlich auf, dass ich einige Stunden weniger trainiert habe. Leider musste ich ein paar Einheiten auf Grund einer starken Nasennebenhöhlenentzündung streichen.

Wahrscheinlich hatte ich mir während einer intensiven Laufeinheit nicht genug angezogen. Auf alle Fälle ging’s mir an den folgenden Tagen immer schlechter, sodass ich sogar meinem Hausarzt einen Besuch abstatten musste. Die Folge war ein langes aber sportfreies Wochenende.

Am Dienstag stieg ich mit einer kurzen lockeren Laufeinheit wieder in den Plan ein. Glücklicherweise handelte es sich um eine Regenerationswoche und so konnte sich mein Körper noch ein wenig von den Strapazen erholen. Trotz aller Vorsicht war mein Puls aber bei der Laufeinheit nach dem Schwimmen am Freitag stark erhöht. Außerdem verspürte ich erneut leichte Kopfschmerzen. So beschloss ich auf Nummer sicher zu gehen und erteilte mir selbst drei aufeinanderfolgende Ruhetage, um für die anschließenden drei Belastungswochen fit zu sein.

Ausgeruht startete ich dann am Dienstag mit der ersten Woche der ersten Aufbauphase meines Trainingsplanes. Von den drei geplanten Schwimmeinheiten lies ich aber noch zwei ausfallen, um ganz sicher zu gehen.

Summa summarum musste ich ganze elf Trainingseinheiten streichen (S 5; B 4; R 2). Da die meisten aber in der Regenerationswoche weggefallen sind, vielen nur vier Qualitätseinheiten ersatzlos aus.

Insgesamt war der Februar also nicht ganz so erfolgreich wie der Januar. Trotzdem bin ich guter Dinge und hoffe besser durch die nächsten Wochen zu kommen.

Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 10 125,12 km 405 HM 10:06:01
Rennrad: km HM
Rolle: 15 357,20 km 14:20:00
Schwimmen: 7 k. A. 06:26:10
Stabi: 4 02:00:00
Insgesamt: 36 482,32 km 405 HM 32:52:11