19. Powertriathlon Gera – Volksdistanz

PowertriathlonAm letzten Sonntag hatte das Warten endlich ein Ende. Mit dem Powertriathlon in Gera startete ich in die Triathlonsaison 2013. Es standen 700 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen auf dem Plan. Eine kurze Angelegenheit, bei der man sich kaum Fehler erlauben darf. Nachfolgend mein kleiner Bericht aufgegliedert nach den einzelnen Disziplinen.

Schwimmen

Der Start erfolgte 14:45 Uhr im 50 m Becken des wohl temperierten Hofwiesenbades (27°C). Für die 700 m plante ich ca. 11 Minuten ein. Nach kurzer Absprache durfte ich das neunköpfige Feld auf meiner Bahn anführen. Wie man in dem Video sehen kann (dritte Bahn von oben), schwamm ich zügig an, um Gedränge aus dem Weg zu gehen. Ich hoffte, dass ich niemanden überrunden musste. Leider war das nicht der Fall. Trotzdem kam ich gut durch und konnte mein Tempo schwimmen. Nach 10:49 min stoppte ich meine Uhr und kletterte aus dem Becken.

Wechsel 1

In der Wechselzone versuchte ich so schnell wie möglich in meine Socken und Radschuhe zu schlüpfen. Dann noch Helm auf, Startnummer um und ab auf die Radstrecke. Im Vorfeld hatte ich mir immer wieder Gedanken gemacht, ob ich mir nicht eventuell noch was über den Einteiler ziehe. Am Ende entschied ich mich dagegen und trotz der 12°C war es nur die ersten paar Meter etwas frisch auf dem Rad.

Rad

Angekommen am auf dem Asphalt aufgemaltem Balken startete ich mein Garmin und sprang aufs Rad. Nun galt es die insgesamt 4 Runden und 8 Wenden schnellstmöglich zu absolvieren. Die Strecke war durch die vor uns gestarteten Staffeln nicht leer und so hatte ich keine Ahnung, an welcher Position ich mich befand. Als dann aber noch vor der ersten Wende ein Motorrad vor mir auftauchte, welches bis zum Schluss auch nicht wieder verschwand, musste ich wohl der Führende gewesen sein. Na ja bei 72 Startern der ersten Welle, von denen die Hälfte Frauen und fast der gesamte Rest vereinslos war, sollte man die Leistung aber auch nicht überbewerten. Egal ich hatte freie Fahrt und das war schön. Nach exakt 30:55 min erreichte ich wieder den Balken.

Auf der Radstrecke mit dunklen Wolken. Zum Glück blieb es aber trocken.

Auf der Radstrecke mit dunklen Wolken. Zum Glück blieb es aber trocken.

Und am Ende war er doch schneller als ich ;).

Und am Ende war er doch schneller als ich ;-).

Wechsel 2

Dieser begann eigentlich schon auf dem Rad, da ich ca. 20 m vor dem aufgemalten Balken abstieg und es vorzog die Strecke in meinen Klickschuhen zu laufen. Grund waren Markierungslinien, welche ich fehlinterpretierte. In der Wechselzone angekommen suchte ich wie wild meinen Platz. Dadurch, dass sich die 2. Welle noch im Wasser vergnügte, war die Wechselzone voll mit Rädern. Zum Glück stand ich aber in der richtigen Reihe und fand dann auch meine Sachen. Also schnell das Rad einhängen und rein in die Laufschuhe.

Laufen

Anders als noch beim Duathlon krampften meine Waden nicht und ich konnte ohne Probleme auf die erste von drei Laufrunden gehen. Auch mein Magen machte mir keine Probleme. Trotzdem schaffte ich es nicht mein Tempo hoch zu halten. Immer wieder zeigte mir meine Polar eine Pace von um die 04:00 min/km. Ich wollte doch schneller! Aber es ging nicht. Gerade an den kleinen Erhebungen wurden die Beine schwer und ich musste kämpfen bergab wieder in Fahrt zu kommen. Meine Glasbeine hielten zwar und auch im Nachhinein habe ich keine Schmerzen, trotzdem fehlten mir wahrscheinlich ein paar Laufkilometer im Training. Ich hoffe, dass ich dieses Defizit bis zur Olympischen Distanz beim Leipziger Triathlon Ende Juli beheben kann. Ansonsten werden die 10 km sicher die Hölle.

Fazit

Insgesamt konnte ich meine Startwelle gewinnen. Wie gesagt, war das aber auch nicht all zu schwer, da die bekannten Namen alle in die zweite Welle einsortiert wurden. Sodass das Feld dort wesentlich stärker besetzt war. Gesamtsieger wurde wie im letzten Jahr David Hoffmann vom TSV 1880 Gera-Zwötzen e.V. in 01:02:22 h. Ansonsten war nur noch Franz Schöps vor mir und so durfte ich bei der Siegerehrung meinen ersten kleinen Tria-Pokal in Empfang nehmen.

Siegerehrung des Volkstriathlons. Der vierte Platz war nicht anwesend. Am Ende wurde er disqualifiziert. Hatte er doch einfach eine Laufrunde ausgelassen.

Siegerehrung des Volkstriathlons. Der vierte Platz war nicht anwesend. Am Ende wurde er disqualifiziert. Hatte er doch einfach eine Laufrunde ausgelassen.

Zum Abschluss noch ein großes Lob an die Organisation. Fast alles klappte reibungslos und Probleme wurden professionell behoben. Ich hatte beispielsweise meinen Startnummernaufkleber für den Helm zu Hause im Startnummernbeutel vergessen. Kein Problem. Man bastelte mir einen formschönen Ersatz.

Und wie üblich zum Abschluss der Wettkampf in Zahlen (Ergebnisse):

Schwimmen 10:49 min 700 m 01:32,7 min/100 m
Wechsel 1: 02:30 min
Rad: 30:55 min 19,64 km 38,12 km/h
Wechsel 2: 01:09 min
Laufen 20:18 min 5.080 m 03:59,8 min/km
offizielle Gesamtzeit: 01:05:41 h
Gesamtplatzierung: 3. von 86
AK-Platzierung: 1. von 17
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6 Gedanken zu „19. Powertriathlon Gera – Volksdistanz

  1. Glückwunsch, Ich stelle mir das total erhebend und motivierend vor, als erster vorne weg zu rasen … Welle hin oder her. Wie Du die Laufstrecke immer schaffst (in der pace), bei dem doch verhältnismäßig geringem Aufwand, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Kannst den Oskar machen und stolz sein. Team Sonnenschein mischt die Thüringer TRIA-Szene uff. Cool.

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