Kleine Videoanalyse im Laufladen-Jena

Wie bereits in meiner März-Auswertung beschrieben, bremsen mich meine Glasbeine ein wenig aus. Genauer gesagt handelt es sich momentan um immer wieder auftretende Schmerzen an der rechten Schienbeininnenkante. Um der Sache auf den Zahn zu fühlen und die Ursache ausfindig zu machen, nutzte ich gestern die mir angebotene Möglichkeit, mich auf dem Laufband im Laufladen-Jena filmen zu lassen.

Insgesamt machten wir drei Aufnahmen mit den unterschiedlichen Schuhen, die ich mit hatte. Beim DS Trainer von Asics, welcher eine leichte Stütze hat, stand mein linker Fuß auch bei 14 km/h kerzengerade. Dagegen konnte man auf der rechten Seite ein ganz leichtes Einknicken nach Innen erkennen. Nichts Dramatisches. Mir wurde gesagt und auch gezeigt, dass es weitaus schlimmere Fälle gibt. Trotzdem könnte dies eine Ursache für die Schmerzen sein. Auch in der Hinsicht, dass ich ja momentan nur auf der rechten Seite Probleme habe. Beim Asics Nimbus ein ähnliches Bild. Trotz allem aber kein Grund ausschließlich auf gestützte Schuhe umzusteigen.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit Christoph Lehnardt, einem ehemaligen Leistungssportler, welcher seit 1999 im Laufladen tätig ist, wurde mir ans Herz gelegt, meine Umfänge mal eine Woche stark zu reduzieren und die Fußmuskulatur mit entsprechenden Übungen zu stabilisieren. So nach dem Motto: „Weniger ist mehr.“

Da ich mich gerade in einer Ruhewoche befinde, kann ich den ersten Punkt schon fast abhaken :-). Wenn ich es jetzt noch schaffe mir täglich ein wenig Zeit für die Übungen zu nehmen, sollte mein Bein hoffentlich bald wieder voll belastbar sein.

Der letzte Absatz hört sich jetzt vielleicht so an, als würde ich das Ganze auf die leichte Schulter nehmen. Aus Erfahrung der letzten Jahre kann ich aber sagen, dass eine reine Umfangsreduktion und auch völlige Ruhe mir keine Erfolge gebracht haben. Mittlerweile kann ich auch ganz gut abschätzen, wann ich laufen kann und wann ich es lieber sein lassen sollte. Trotzdem bin ich natürlich für die Tipps, welche ich bekommen habe dankbar und werde mir diese zu Herzen nehmen. Umso mehr deshalb, weil sie mir neue Ansätze geliefert haben.

Abschließend noch einmal ein großes Dankeschön an die wirklich sehr kompetente Beratung im Laufladen-Jena. Anstatt mir irgendwelche Schuhe aufzuschwatzen, welche ich wahrscheinlich bei entsprechender Überzeugung des Verkäufers gekauft hätte, nahm sich Christoph die Zeit sich meiner anzunehmen und mir Tipps zu geben.

Trotzdem ich die Beratung im Laufladen kostenlos in Anspruch genommen habe, habe ich mich nicht dazu verpflichtet diesen Artikel zu schreiben. Da ich auch nicht der Local Hero von Jena bin, gehe nicht davon aus, dass sie von meinem Blog überhaupt wissen.

März 2013 – Auswertung

Der März begann wie geplant und endete mit einer Reduzierung der Laufumfänge und -intensitäten. Grund dafür waren mal wieder meine Glasbeine – bzw. eins davon. Wer mich und meine Geschichte schon ein wenig länger verfolgt, weiß, dass ich damit eine Reizung bis hin zur Entzündung der Knochenhaut an der Schienbeininnenseite meine. Zum Glück ist es bei weitem nicht so schlimm wie früher, trotzdem bin ich vorsichtiger geworden und laufe nicht mehr mit Brechstange. So kam es dann auch, dass ich den geplanten  Wettkampf am Ende des Monats ausfallen lassen musste, um größeren Schaden abzuwenden.

Sieht man mal von dem Wochenende ab, an dem ich Schmerzmittel nahm und daher keine intensiven Einheiten absolvieren konnte, brachte ich alle Einheiten irgendwie unter. Naja abgesehen vom Stabitraining. Trotzdem sind die vier Stabieinheiten vier mehr als im letzten Jahr ;-).

März
Einheiten Distanz HDiff. Zeit
Laufen: 13 140,65 km 705 HM 11:20:03
Rennrad: km HM
Rolle: 20 495,32 km 19:30:08
Schwimmen: 11 k. A. 09:38:12
Stabi: 4 02:00:00
Insgesamt: 48 635,97 km 705 HM 42:28:23