Nix mehr Bleiente

Seit nun mittlerweile zwölf Wochen befinde ich mich in der neuen Saison und trainiere strukturiert, um meine Leistungen beim Schwimmen, Radfahren und Laufen zu verbessern. Zwölf Wochen unterteilt in drei Abschnitte (Vorbereitungsphase; Grundlagen I und Grundlagen II). Zeit ein kurzes Fazit zu ziehen.

Wie bereits in einem früheren Artikel geschrieben, hatte ich ein bisschen Bammel vor der großen Anzahl der Einheiten und den damit verbundenen organisatorischen Schwierigkeiten. Zurückblickend kann ich sagen, dass ich zwar eins, zwei Einheiten verschieben musste, aber nicht eine ersatzlos ausgefallen ist.

Bis jetzt steckt mein Körper die Umfangssteigerungen auch relativ gut weg. Ab und zu schwere Beine und harte Waden mal ausgenommen – aber das gehört ja dazu.

Am meisten steigern konnte ich mich in der ersten Disziplin. Zwar habe ich 2011 schon mit dem Kraultraining angefangen. Doch konnte ich damals die 750 m beim Jenaer Triathlon nicht durchweg kraulen. 2012 wollte ich mich dann aufs Laufen konzentrieren und bin eigentlich nicht mehr geschwommen. Erst im Sommer 2012 fing ich dann wieder an auch ab und zu ins Wasser zu steigen, weil ich nach Schmerzen in der Wade das Lauftraining nicht voll durchziehen konnte. So erlernte ich den Dreierzug und bereitete mich auf meinen zweiten und dritten Triathlon vor. Im Laufe der Zeit verbesserte ich mich und nun muss ich keine Angst mehr haben als Letzter aus dem Wasser zu steigen ;-). Um das Ganze zu veranschaulichen, hier eine kleine Tabelle:

Stockacher Triathlon am 08.09.2012
12:50 min 700 m 01:50,0 min/100 m
1. Schwimmtest vom 02.12.2012
17:40 min 1000 m 01:46,0 min/100 m
2. Schwimmtest vom 23.01.2013
16:17 min 1000 m 01:37,7 min/100 m

Auch in den anderen Disziplinen konnte ich meine Leistungen steigern. Doch fehlen hier die genauen Vergleichswerte. Den ersten richtigen Lauftest wird es im Rahmen des Heineparklaufs am 23.03.2013 auf der 10 km Strecke geben. Sollte das Training aber weiterhin so gut laufen, bin ich recht optimistisch hier eine (für mich) vernünftige Zeit hinzulegen.

Silvesterlauf in Gera

Das Jahr 2012 ist Geschichte und weil es dieses Jahr einfach passte, nahm ich zusammen mit Juliregen am 43. Geraer Silvesterlauf teil. Genau genommen war es ja keiner, da er bereits am 29.12.12 stattfand. Passte aber eh besser in den Plan ;-). Das Startgebiet kannte ich bereits von den unzähligen Besuchen im Hofwiesenbad, welches nur ein paar hundert Meter entfernt seinen Platz hat. Somit war die Anreise aus Jena mit dem Zug kein Problem.

Der Startschuss für die 11,8 km, für die ich gemeldet war, sollte um 10:00 Uhr erfolgen. Also genügend Zeit um die üblichen Kleinigkeiten abzuzelebrieren. Relativ entspannt, da keine genauen Ambitionen, stand ich nach einer ausgiebigen Erwärmung inmitten der zahlreichen Laufwilligen. Das Höhenprofil, welches ich aus der Ausschreibung im Internet kannte, versprach ein paar kleine Hügel. Insgesamt kamen so 250 HM zusammen. Die Schwierigkeit lag aber weniger im Berghochlaufen. So gab es Passagen, welche nicht nur steil abfährts führten, sondern durch den Regen und das Tauwetter der letzten Tage mehr als aufgeweicht waren.

Schlammig war's.

Schlammig war’s.

Obwohl die Schuhe und die Startnummer sichtlich gelitten haben, bin ich mit einer Pace von 04:12 min/km sehr zufrieden. Für eine Platzierung auf dem Treppchen hat es jedoch nicht gereicht. Dafür sind die Läufer hier in der Region einfach zu stark.

Leider zog sich die Siegerehrung etwas in die Länge und trotz der Warterei gab es am Ende keine Urkunden, da die Technik wohl nicht so wollte. Alles in Allem aber eine gelungene Veranstaltung. Vielleicht passt sie ja auch 2013 in den Plan.

Und da ich mich zur Zeit im Triathlontraining befinde, durfte ich sogar noch 50 min „baden“ gehen :-). Dabei sollte dann auch der hartnäckigste Dreck entfernt worden sein. Man will doch sauber ins neue Jahr starten ;-).

Zusammenfassung:

Zeit: 00:49:20 h

Gesamtplatz: 18. von 295

AK-Platz: 8. von 62

(Ergebnisse)

Strecke bei GPSies.de