It’s 3-TIME Baby

Die Saison 2012 ist Geschichte und zurückblickend lief nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Eigentlich stand die 10 km PB auf dem Plan. Leider mutete ich meinem Körper aber wahrscheinlich zu hohe Umfänge bzw. Intensitäten zu. Die Folge waren Überlastungen. Also stieg ich wieder vermehrt aufs Rennrad und drehte die eine oder andere Runde im Schleichersee. Ich trainierte mehr nach Lust und Laune als nach einem Plan. Trotzdem konnte ich erfolgreich an zwei Sprintdistanzen teilnehmen. Und was soll ich sagen, ich bin infiziert. Das Triathlonfieber hat mich erwischt und jetzt kann es richtig losgehen.

Seit zwei Wochen trainiere ich nun strukturiert alle drei Disziplinen. Zwar ist es nicht immer ganz einfach die vielen Trainingseinheiten in den Alltag zu integrieren, dennoch macht es mir Spaß und es motiviert mich unheimlich ein Ziel vor Augen zu haben. Gerade das Schwimmtraining ist hier eine größere Hürde. Um effizient trainieren zu können, muss ich für zwei Schwimmeinheiten in der Woche nach Erfurt (Südschwimmhalle) oder nach Gera (Hofwiesenbad), da es in Jena zurzeit nur eine Schwimmhalle gibt. Diese ist verständlicherweise zudem extrem ausgelastet und mit 25 m auch nicht unbedingt zum Streckenschwimmen geeignet. Für die dritte Einheit konnte ich einen der begehrten Plätze im Schwimmkurs im Rahmen des Hochschulsports ergattern. Dieser findet zwar auch nur auf der 25 m Bahn statt, da es sich aber hauptsächlich um Techniktraining handelt, ist es kein Nachteil. Bei einigen Übungen bin ich sogar froh, dass ich nach 25 m am Beckenrand nach Luft schnappen kann ;).

Eine weitere Schwierigkeit ist, dass ich in der Woche zwei Mal Laufen und Radfahren sollte. Da neben der Freizeit aber auch noch andere Dinge den Alltag bestimmen, bleibt es nicht aus, dass ich des Öfteren einfach ein bisschen früher aufstehen muss, um eine Einheit vor dem Frühstück abzuspulen. Daran muss ich mich zwar noch ein bisschen gewöhnen, aber im Laufe der Zeit werde ich sicher auch das meistern.

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie diszipliniert ich meinen Plan durchziehen kann und ob meine Pläne für 2013 realistisch sind.

Ergänzung vom 16.11.2012:

Da es anscheinend interessant ist, wie ich mein Training so gestalte, hier mal die letzten beiden Trainingswochen als Beispiel. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mich noch in der Einstiegsphase befinde. Somit sind die Umfänge relativ gering und die Intensitäten alle im GA1-Bereich. An den Tagen, an denen Laufen und Radfahren auf dem Programm stand, bin ich morgens (vor dem Frühstück) gelaufen und nachmittags Rad gefahren. Unter Radfahren verstehe ich zu dieser Jahreszeit natürlich das Rollentraining im Wohnzimmer. Nicht immer spannend, aber eine gute Möglichkeit kontrolliert die Grundlagen zu trainieren.

Woche 1

Datum Tag Swim Art Rad Lauf Kraft
05.11.2012 Mo 01:00 h Schwimmkurs
06.11.2012 Di 01:10 h 00:40 h
07.11.2012 Mi 00:35 h Dauer
08.11.2012 Do 01:10 h 00:35 h
09.11.2012 Fr 00:30 h
10.11.2012 Sa 00:30 h Schnelligkeit 00:45 h
11.11.2012 So 01:35 h
Gesamt: 02:05 h 03:55 h 02:00 h 00:30  h
Wochenumfang: 08:30 h

Woche 2

Datum Tag Swim Art Rad Lauf Kraft
12.11.2012 Mo 01:00 h Schwimmkurs 00:40 h 00:35 h
13.11.2012 Di 01:10 h
14.11.2012 Mi 00:40 h Dauer
15.11.2012 Do 01:10 h 00:40 h
16.11.2012 Fr 00:30 h
17.11.2012 Sa 00:30 h Schnelligkeit 00:50 h
18.11.2012 So 01:35 h
Gesamt: 02:10 h 03:55 h 02:10 h 01:05 h
Wochenumfang: 09:20 h

Eigentlich sollte auch in der zweiten Woche die erste Laufeinheit am Dienstag zusammen mit der Radeinheit stattfinden. Da der Schwimmkurs am Montag aber immer erst 22 Uhr zu ende ist und ich somit entsprechend spät ins Bett komme, zog ich sie auf den Montag Nachmittag vor. In der Anfangsphase sehe ich darin auch nicht wirklich ein Problem, da die Einheiten auch nicht als Koppeltrainings absolviert werden sollen.

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