34. Kyffhäuser Berglauf

Mein erster wirklicher Berglauf. Ohne spezielles Training und ohne besondere Ambitionen ging ich beim diesjährigen 34. Kyffhäuser Berglauf auf der Sprintdistanz (6 km) an den Start. Das Rennen war kurz und knackig und am Ende fehlte nicht viel für einen Podestplatz.

Ein etwas überraschender Besuch vom Nagetier sorgte am letzten Wochenende für eine kleine Planänderung im Terminkalender. Eigentlich wollte ich beim 31. Jenaer Forstlauf über 12,8 km an den Start gehen. Stattdessen fuhren wir im Dreiergespann nach Bad Frankenhausen und ich meldete mich für die 6 km Strecke nach.

Kurz vorm Start

Das Höhenprofil, welches ich mir im Vorfeld genauer anschaute, versprach ein kurzes aber hartes Rennen. Es lagen 135 HM, welche an einem Stück zu absolvieren waren, vor mir.  Nach einer ausgiebigen Erwärmung teilte ich der Bodencrew noch meine Prognose (sub25) mit und begab mich zum Startbereich. Hier schien alles nur noch auf mich zu warten.

Höhenprofil Kyffhäuser Berglauf 6 km

Höhenprofil Kyffhäuser Berglauf 6 km

Nach dem Startschuss das übliche Prozedere. Alles prescht voran und ich bewahre Ruhe. Anders als bei meinen bisherigen Rennen, hatte ich nach 500 m aber immer noch Blickkontakt zur Spitzengruppe. Ich befand mich auf Position Sieben und hoffte auf schwächelnde Konkurrenz.

Die ersten beiden Kilometer führten uns auf Asphalt aus der Stadt heraus. Für den dritten Kilometer schaltete ich meine Uhr auf Höhenansicht. Die Hälfte war geschafft. Noch knapp 60 HM lagen vor mir und ich überholte wieder einen Läufer. Am „Gipfel“ angekommen trafen wir auf die vor uns gestarteten Halbmarathonis. Durch die vielen Teilnehmer und dem Bergabgerenne verlor ich den Überblick. Ich wurde aber nicht überholt und so musste ich mich auf Platz 5 oder 4 befinden.

Fast zu schnell für die Kamera ;-)

Fast zu schnell für die Kamera

Dann sah ich ein Schild, welches den letzten Kilometer einläutete. Ich war verwundert. Zeigte Garmin doch erst 4,7 km an. Als es wieder flacher wurde, versuchte ich nochmals Tempo zu machen und bog auf die Zielgerade. Hier überraschte ich die Bodencrew mit meinem frühen Erscheinen. Am Ende reichte es mit einer Zeit  von 22:15 min für einen sehr guten vierten Platz. Das mit dem nach vorne Drehen der Startnummer klappte zwar besser als beim Heineparklauf, aber irgendwie wollte sie dann doch nicht so wie ich ;-).

Alles in Allem war es eine wirklich gelungene Laufveranstaltung. Der Start war pünktlich, die Strecke bestens markiert, die Zeitnahme elektronisch und die Ergebnisse innerhalb von wenigen Minuten online abrufbar. Läuferherz, was willst du mehr :-).

Zusammenfassung:

Zeit: 22:15 min (5,7 km)

Gesamtplatz: 4. von 131

AK-Platz: 4. von 22

(Ergebnisse)

zum Bericht vom Nagetier (Marathon)