Auf zur nächsten Etappe

Die Überschrift könnte auch heißen „Der letzte 40er“. Aber wo bleibt denn da die Abwechslung? Stattdessen schaue ich nach vorne und zweifel so langsam mein Trainingskonzept an. Nicht für die Vergangenheit. Schließlich lief bis jetzt ja alles super. Kurz zusammengefasst bin ich nun bei acht Kilometern angelangt, die ich in einem Tempo von 05:04 min/km laufen kann. Zumindest war das gestern so. Soweit so gut. Aber soll ich so weiter machen? Soll ich nun, wie ich es die letzten Wochen immer getan habe, für die nächsten drei Wochen meine Umfänge pro Lauf um fünf Minuten auf 45 Minuten steigern? Der Ein oder Andere mag jetzt sagen: Klar warum nicht lief doch schließlich alles super. Und auch ich könnte es mir weiterhin so vorstellen. Aber auf der anderen Seite stellt sich die gleiche Frage wie am Anfang des Artikels: „Wo bleibt denn da die Abwechslung?“ Des Weiteren bin ich nun in der Lage ein Tempo um die 05:00 min/km zu laufen und möchte dieses auch weiter steigern. Ich denke, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der ich wieder anfange verschiedene Trainingseinheiten zu absolvieren. Schließlich ist auch der Puls mittlerweile in einem Bereich in dem mehr Platz für Variabilität ist. Soll heißen: Meine Einheiten werden in Zukunft nicht mehr vom Tempo bestimmt. Dem Puls wird nun mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Nun können sie also wieder kommen die laDLs, ruDLs und meinetwegen auch ein Fahrtenspiel. Nur mit den züDLs und den Intervallen werde ich mich noch etwas zurück halten. Wie ich das Ganze genau umsetze weiß ich zwar noch nicht, aber meine bessere Hälfte wird mir da sicher behilflich sein.

Bei den zwei Trainingseinheiten in der Woche soll es dennoch erst einmal bleiben. Schließlich will ich die anderen Trainingstage auch nutzen, um mit dem Rennrad die Berge Hügel zu besteigen. Höhenmeter sammeln ist hier rund um Jena zwar prinzipiell möglich, aber so richtig vergleichbar mit den südlichen Regionen in Deutschland ist das nicht. Heute konnte ich mir immerhin 770 HM auf der Habenseite gutschreiben. Bei Temperaturen um die 15°C macht es auch wieder Spaß sich nicht stundenlang anziehen zu müssen und zu hoffen, dass es nicht zu kalt wird. Nein heute fuhr ich kurz. Zumindest unten rum. Vielleicht reicht nächste Woche auch oben rum eine Bekleidungsschicht. Laufend ist es dank Klara auf alle Fälle schon jetzt möglich.

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Massenansturm auf die 100 km

Wie bereits erwähnt, fieberte ich der Anmeldung zur diesjährigen Horizontale – Rund um Jena schon seit Wochen entgegen. So wird es für meine Leser nicht verwunderlich sein, dass mein Name bereits in der Meldeliste zu finden ist. Verwunderlich hingegen ist allerdings die Tatsache, dass nach Angaben von der offiziellen Homepage alleine in den ersten 22 Stunden 340 Anmeldungen für die 100 km bei SPORTident eingingen. Ein neuer Rekord.

Diese Sportveranstaltung scheint immer beliebter zu werden. Was aber alles andere als verwunderlich ist. Perfekte Organisation, freundliche Helfer an der Strecke und eine fast perfekte Streckenmarkierung sind mit Sicherheit einige der Gründe warum man schon fast mit solchem Ansturm rechnen musste. Außerdem denke ich, dass sich unter diesen 340 Anmeldungen viele „Wiederholungstäter“ befinden. Denn wer es einmal geschafft hat und nach einer durchwanderten Nacht am nächsten Tag das Gelände der USV-3-Felderhalle erreicht hat, wird mit so vielen Glücksgefühlen überschüttet, dass es einem Rausch gleicht und eine fast schon automatische Anmeldung im nächsten Jahr die Folge ist.

Für Unentschlossene gilt es sich nun relativ schnell zu entscheiden. Für gewöhnlich dauert es zwar immer etwas bis alle 850 Startplätze vergeben sind, aber es wäre doch schade, wenn es die Unentschlossenheit ist die euch vom Start abhält.