Es könnte schlimmer sein

Liest man in den Blogs dieses Landes, scheint doch überall der Winter Einzug gehalten zu haben. So auch bei uns. Bei minus zehn Grad Celsius und Schnee, wohin das Auge blickt, kann ich von Glück reden, dass ich mich im Aufbautraining befinde. Seid dem ich laufe, bin ich kein Freund des Schnees und der Kälte. Leider ist es mir finanziell noch nicht möglich, mir für meine viert-liebste Jahreszeit ein Ferienhaus in wärmeren Regionen zu mieten und dort die Zeit mit dem Training an der frischen und warmen Luft zu genießen. Im Moment könnte es aber schlimmer sein.

Mein Training sieht in der Woche zwei Laufeinheiten zwischen 20 – 25 min (Tendenz steigend) und  zwei bis drei Einheiten auf der Rolle vor. So kam ich im November auf ein Trainingsumfang von 15:07:11 Stunden. Hört sich nicht so viel an -ist es ja auch nicht- trotzdem bin ich zufrieden. Besonders glücklich bin ich darüber, dass ich wieder etwas laufe. Nun 25 Kilometer im Monat sind jetzt nicht die Masse, aber ein wichtiger Schritt für ein Winter ohne Verletzung.

Der November startete immer wieder mit kleinen Wehwehchen an den bekannten Stellen (Schienbeininnenseiten). Nach dem ich mich im Internet bei Dr. Google umfassend belesen und einen neuen Arzt aufgesucht habe, dehne ich jetzt mehrmals die Woche alle meine Laufmuskeln und unterstütze die Regeneration mit Bromelain. Hierbei handelt es sich um ein Enzym, welches als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben wird und ohne Rezept in jeder gut geführten Apotheke erhältlich ist. So habe ich zur Zeit keine Schmerzen beim Laufen oder Radfahren und verbringe circa eine Stunde pro Woche damit, meinen Körper zu dehnen.

Dank des Radtrainings auf der Straße und im heimischen Wohnzimmer, fange ich mit dem Konditionstraining jetzt nicht immer wieder bei Null an. Ganz im Gegenteil, ich merke wie sich meine Kondition verbessert. So schaffte ich es auch am 14. November eine 78 km Tour in 03:00:00 Stunden zu bewältigen. Für dieses Jahr war es sicher die letzte Einheit auf den Straßen um Jena. Wenn es mein Trainingszustand erlaubt, plane ich für 2011 mehrere RTFs bei denen es einfach darauf ankommt, das Ziel unbeschadet zu erreichen und den inneren Schweinehund zu besiegen.