GPS fürs Rennrad – und andere Sportarten Teil I

Mit dem Rennrad werden weite Strecke zurückgelegt und so kann es schon mal vorkommen, dass man von rechten Weg abkommt. Nicht mit Hilfe der GPS-Navigation. Ich suchte ein Gerät, mit dem ich Strecken aufzeichnen und gespeicherte abfahren kann. Nach Umfangreicher Recherche im Internet bestellte ich mir bei Globetrotter zwei Geräte zum Test. Ein Gerät ohne und eins mit Kartenfunktion.


Garmin Foretrex 401 (www.garmin.de)

Zum ersten berichte ich über das Gerät ohne Kartenfunktion. Hierbei handelt es sich um den Foretrex 401 von Garmin. Ausgestattet mit einem hochempfindlichen GPS-Empfänger und einem Barometrischen Höhenmesser ist das Teil sehr handlich und kann auch am Handgelenk befestigt werden. So hat man beide Hände frei und kann trotzdem jederzeit auf den Wecker gucken. Beim Radfahren eher unpraktisch aber es ist ebenfalls möglich das Ganze mit Hilfe einer Radhalterung am Lenker zu befestigen und somit ist alles fest im Blick.

Soweit so gut. Nun aber die Gründe warum ich mich gegen den Foretrex entschieden habe. Zum Einen ist die Speicherkapazität zum Radfahren mehr als gering. Maximal 500 Punkte speichert das Gerät als Track. Und auch die Strecke, welche man abfahren möchte darf  höchstens aus 500 Punkten bestehen, ansonsten wird sie automatisch gekürzt. Es ist möglich einen Track vom Gerät zu holen der länger ist als 500 Punkten. Diese Datei wird aber täglich wieder überschrieben und somit  ist das Ganze für mehrere Tage unzureichend.


Garmin eTrex Legend HCx (www.garmin.de)

Weil es beim Radfahren sinnvoll ist eine Karte zu sehen. Testete ich das Garmin eTrex Legend HCx. Die vorinstallierte Karte kann man, wie zu erwarten war, total vergessen und so lud ich kostenlose Karten aus dem Netz (für Rennrad ist diese Seite sehr zu empfehlen). Diese Karte wird mit Hilfe von z. B. mapsource auf eine Speicherkarte (microSD nicht im Lieferumfang enthalten) geladen und wenn es die digitale Karte unterstützt, besteht sogar die Möglichkeiten sich navigieren zu lassen (Routing).

Leider ist die passende Garmin Radhalterung nicht im Lieferumfang enthalten und muss extra bestellt werden. Die Speicherkapazität ist dank der microSD höher als beim Foretrex. Das eTrex speichert wie auch der Foretrex jeden Tag eine neue Datei (kann mehr als 500 Punkte groß sein) im *.gpx Format. Allerdings besteht die Möglichkeit diese auf der SD Karte abzulegen. Somit können fast unendlich viele Trackaufzeichnungen gemacht werden. Aber halt nur eine pro Tag. Sollte man eine tour am Vormittag und eine am Abend machen, muss der Track am heimischen PC geteilt werden.

Fazit: Durch die Karten und Routing ist das eTrex Legend der Sieger in meinem kleinen Vergleich. Ein weiteres entscheidendes Kreterium war die höhere Speicherkapazität. Diese wird aber nicht effizent genutzt, wie ich finde. Für mich stellt sich die Frage: Warum ist es nicht möglich die Trackaufzeichnung manuell zu starten, zu stoppen und zu unterbrechen. Komisch. Die Gräte zeichnen immer auf und gerade bei Pausen ist es lästig, das Gerät komplett abzuschalten und beim losfahren wieder einzuschalten.

Somit habe ich mich gegen beide Geräte entschieden und nehme mir auf meinen Fahrten erstmal, bis ich mich in der Umgebung besser auskenne, eine Karte mit. Ist ja auch nicht schlecht wenn der Kopf noch bisschen angestrengt wird ;). Im Frühjahr werde ich sicher noch weitere Geräte testen. Eins habe ich dabei auch schon ins Auge gefasst: Garmin edge 605 bzw. das edge 705 mit zusätzlichen Funktionen, wie z. B. das Messen der Herzfrequenz. Also dran bleiben lohnt sich.

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4 Gedanken zu „GPS fürs Rennrad – und andere Sportarten Teil I

  1. Vielen Dank für deinen kleinen Bericht zu diesem Thema. Ich bin diesbezüglich überhaupt nicht firm und habe endlich mal einen Einblick in die Problematik erhalten. Schön auch, dass das Ganze nicht zu langatmig geworden ist, denn wenn man sich so gar nicht auskennt und mit einer Flut von Informationen konfrontiert wird, verliert man schnell den roten Faden. Ich freue mich schon auf die Einschätzungen im Frühjahr – vielleicht probieren wir das Garmin edge ja gemeinsam aus… Vielleicht behälst du es dann auch.

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