Training im heimischen Wohnzimmer

Man beachte den nassen Boden. Ach und die Cola gehört mir nicht.

Man beachte den nassen Boden. Ach und die Cola gehört mir nicht.

Schluss, aus und vorbei. Jetzt bin ich nicht mehr vom Wetter abhängig. Wie schon beim letzten Beitrag geschrieben, erwartete ich den bestellten Cycletrainer Tacx Satori T1856. Zusätzlich wurde noch der Hometrainer Reifen von Conti eingekauft, damit auf dem besagten Gerät alles glatt läuft. Aber nun von Vorne:

Der Aufbau des Satori war etwas schwierig nicht so einfach. Die Bedienungsanleitung ist nicht immer ganz eindeutig und so benötigt man doch etwas technisches Verständnis, um alles beim ersten Mal richtig zu montieren. Für mich natürlich kein Problem ;). Tacx sollte sich trotzdem ein Beispiel an den Aufbauanleitungen von IKEA nehmen.  Die sind nämlich sehr vorbildlich gestaltet. Nach einer halben Stunde war ich fertig und konnte das Rennrad einspannen. Ich testete es aber nur kurz, weil es schon spät war und ich noch hohen Besuch erwartete. Dieser kam auch und wir verbrachten den Abend mit Erfahrungsaustausch.

Am Samstag fuhren wir nach Freiburg und holten Juliregen. Sie absolvierte dort im Rahmen ihres Studiums ein neunwöchiges Praktikum. Somit kann ich den Samstag in wenigen Worten zusammenfassen: Frühstück, Autobahn, Zeug einladen, Autobahn, Mittag, Autobahn, IKEA, Autobahn, Abendbrot, Bett.

Am Sonntag wollten Juliregen und ich auf eine gemeinsame Tour gehen. Doch das Wetter war schlecht und die Wege nass. So lief sie erst 15 km und ich konnte den neuen Hometrainer in aller Ruhe testen. Da im Internet schon berichtet wurde, dass es möglich ist auf dem Hometrainer einzuschlafen, zog ich es vor, mich mit ein paar Folgen „Two and a half men“ bei Laune zu halten.

Der Satori hielt was er versprach und ich bereue den Kauf nicht. Ich fuhr zu erst auf Stufe sechs (zehn sind möglich) und wechselte nach ca. 45 min auf Stufe fünf. Mit einer angenehmen Trittfrequenz radelte ich im GA 1 Bereich. Nach 1,5 Stunden war ich fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin doch noch etwas entfernt von einer guten Trainingsform. Also muss ich über den Winter aufholen.

Der Hometrainer ist nicht wirklich zu vergleichen mit der Fahrt im Freien. Erstens schwitzt man viel mehr -mein Trikot war komplett durchnässt und unter mir eine kleine Schweißpfütze- und zweitens gibt es auf der Rolle keine Abfahrten. Also heißt es treten, treten und weiter treten, um nicht stehen zu bleiben. Wichtig ist auch, dass das Trinken nicht vergessen wird. Es ist wirklich verrückt, wie viel Flüssigkeit man auf einer Fahrt ohne Wind verliert.

Die Geräuschkulisse ist nicht sehr störend und ich konnte ohne Probleme die Witze von Charlie, Alan und Jake verstehen. Wer jetzt allerdings denkt, dass dieses Sportgerät keinen Ton von sich gibt, der irrt. Noch haben sich aber keine Nachbarn beschwert und somit ist es wohl auch für die weiteren Hausbewohner nicht störend gewesen. Na ich warte die nächsten Wochen mal noch ab ;).

Die Woche werde ich dann auch mal wieder einen kleinen Jog wagen. Denn das geht ja bekanntlich bei jedem Wetter. Bis dahin immer schön sportlich bleiben.

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Ein Gedanke zu „Training im heimischen Wohnzimmer

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