Ich bin flexibel…

In den letzten Wochen ist doch das ein oder andere passiert. Im letzten Beitrag berichtete ich schon über meine Beinlängendifferenz. Ich konnte es nicht glauben und ging zu einem anderen Arzt. Dieser meinte das Gleiche. Unfassbar diese Ärzte. Der Zweite hat mir dann auch ohne zu zögern Einlagen verschrieben.

Fest stand, dass sie unterschiedlich lang sind. Aber ich wurde nicht dahingehend untersucht, ob es sich um eine anatomische oder eine funktionelle Beinlängendifferenz handelt. Na klar ist es für die Ärzte einfacher zu sagen: „Da müssen Sie sich bei Ihren Eltern bedanken“, als mal vernünftig zu messen. Und sollte ich mit den Einlagen nicht klar kommen, was sehr sehr wahrscheinlich ist, dann muss ich wieder zum Arzt und der verdient doppelt. Alles Abzocker.

Vertraue nur den Leuten, die du kennst. Aus diesem Grund besuchte ich eine mir bekannte und sehr gute Physiotherapeutin in Stavenhagen. Für sie war der Fall klar: Ich dehne falsch. Oder besser: Zu wenig bis gar nicht. Deshalb steht mein Becken schief und das eine wirkt Bein länger als das andere. Nach 20 min Quälerei war wieder alles im Lot. Dies würde nicht so bleiben, aber mit den gezeigten Übungen bekomme ich das sicher in den Griff.

Jetzt ist auch wieder ans Laufen zu denken. Zwar sind es noch nicht mehr als 20 min, aber die immerhin schmerzfrei.

Um das Risiko einer Überlastung zu vermindern, empfand ich es auch als sinnvoll etwas Gewicht zu verlieren. Hört sich leichter an als es ist. Aber wir wissen alle, das ist es nicht. Immerhin habe ich ein Teilziel schon erreicht. Desweiteren haben Juliregen und ich uns neue Räder zu gelegt. Wir überlegten lange und intensiv welches die bessere Sportart neben dem Laufen wäre. Rennrad oder Mountainbike? Am Ende gewann das Rennrad. Nach intensiver Recherche kauften wir uns zwei wirklich wunderschöne neue Sportgeräte.

Gestern startete ich auch meine erste größere Trainingseinheit. Und was soll ich sagen ich verfuhr mich. Kleiner Tipp am Rande: Wenn dort am Straßenrand ein Schild mit „Umleitung“ steht, dann ist stets zu prüfen, wie groß der Umweg ist. Am Ende fuhr ich bisschen mehr als 1,5 h. Eigentlich wollte ich aber unter einer Stunde im ruhigen Tempo fahren. Spaß hat es trotzdem gemacht ;). Jetzt versuche ich das Laufen mit dem Radtraining zu kombinieren, um hoffentlich endlich ohne schwerwiegende Verletzungen auskommen zu können.

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