7. Chemnitzer Citylauf 2010

Am Wochenende stand der 7. internationale Citylauf in Chemnitz auf dem Programm. Juliregen war für die 10 km Strecke gemeldet und wollte eine neue Jahresbestleistung aufstellen.

Leider ist es mir schon seit dem Ückermünder Abendlauf nicht möglich gewesen an einem Wettkampf teilzunehmen. Das sollte sich nun ändern. Ich wollte zumindest mitlaufen.

Da mein Trainingsplan für den Sonntag ein Läufchen von 25 Minuten vorsah, lief ich die im Rahmen des Citylaufs. Mein Plan war es, das Feld als „Schwarzläufer“ von hinten zu beobachten, weil ich mich für 25 Minuten nicht extra anmelden wollte. Nachdem ich kurz vor dem Start Juliregen alles Gute und viel Erfolg wünschte, stellte ich mich ganz ans Ende. Man will ja schließlich nicht auffallen, geschweige denn schnellere Läufer behindern.

Für mich sollte es eine völlig neue Erfahrung werden, auf die ich aber gut und gerne verzichtet hätte. Trotz eines langsamen Dauerlaufs lief ich bis zu meiner „Aufgabe“ nach 25 Minuten nicht als Letzter. Mein Tempo lag bei 6:30 min/km und somit immer noch zu schnell für den ein oder anderen Jogger.

Nach 25 Minuten hörte ich zur Verunsicherung des Ein oder Anderen einfach auf und ging in Richtung Ziel, um Juliregen bei ihrem Projekt zu unterstützen. Ob sie ihre Zeit vom Oberelbe-Marathon verbessern konnte, könnt ihr hier nachlesen.

Ein Fotograf hat mich auch noch erwischt. Daumen hoch so habe ich es gern:

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Neuer persönlicher Streckenrekord

Nach Absprache mit meinem Coach sollte ich 20 Minuten auf weichem Untergrund laufen. Ich nahm mein Fahrrad und radelte zum Start des all jährigen Eichenlaufs, um mich auf die drei Kilometer Strecke zu begeben.

Im Winter war es nicht möglich hier zu laufen. Aber der ist zum Glück schon seit einiger Zeit vorbei und ich kann mein altes Laufrevier wieder erobern. Nach der Vorgabe von 20 Minuten war ich im Ziel. Und da ich diese Strecke noch nie gelaufen bin, war es ein neuer persönlicher Streckenrekord ;).

Ich bin froh, dass es endlich wieder losgeht. In zwei Wochen soll ich zwar nochmal zur Kontrolle meiner Verhärtungen, aber ich bin vorerst schmerzfrei.

Mein Puls lag im Schnitt bei 82%, aber nach fünf Wochen des Nichttrainierens ist das noch ganz in Ordnung. Am Nachmittag radelte ich mich auf meiner alten 25 km Runde noch etwas aus. So kam ich auf auf eine Gesamtdistanz von sage und schreibe 31,50 km. Es soll ja Menschen geben, die laufen das. Ich werde auch irgendwann dazu gehören. Bis es soweit ist, trainiere ich fleißig und mache nicht die gleichen Fehler wie in der Vergangenheit.